Veröffentlicht amDezember 22, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Pennsylvanisch-deitsche Musik aus Frankenthal
Eine Familie aus Berks County (Pennsylvania) lebt in Frankenthal: Erich und Erin Mace mit Kindern
Erich Mace redet Deutsch am liebsten im Dialekt. Kennengelernt hatte er das Pennsylvanisch-Deitsche bei seinen Großeltern, doch die hatten es nicht an die nächsten Generationen weitergegeben. Gelernt hat der Amerikaner es erst als Erwachsener und war froh, als er mit seiner Familie nach Frankenthal ziehen konnte, um mit dem Pfälzischen auch seinen Dialekt zu verbessern. Der Dialekt rund 20 Kilometer um Mannheim herum ist dem Pennsylvanisch-Deitschen am ähnlichsten. Von daher hat sich die Familie den richtigen Wohnort ausgesucht. Erich Mace spielt auch pennsylvanisch-deitsche Musik und ist unter anderem schon im pfälzischen Bockenheim und dem rheinhessischen Essenheim aufgetreten.
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Zum dritten Mal in Folge gewinnt Matthias Zech (Speyer) den Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit – diesmal mit dem Text „Hasselniss vum Vadder“. Dass die Jury so entschieden hat, konnte er selbst kaum glauben. Zweiter wurde Manfred Dechert (Ludwigshafen) mit „Mer redde nix“, Dritte Silvia Kästner (Mainz) mit „äfach mol liche bleiwe“. Den Publikumspreis erhielt Maritta Reinhardt (Wonsheim) mit ihrem Gedicht „Realität“. Den „Preis fer Neie“ sicherte sich Uwe Jung (Rommersheim). Den Sonderpreis für den besten Text zum Thema „300 Jahre Casanova“ schrieb nach Meinung der Zuschauer Cornelius Molitor mit „De Casanova im Alder“. Den Dautermann-Preis für die beste mundartliche Neuveröffentlichung erhielt Hermann J. Settelmeyer für sein Buch „Gut ufghowe – Gedichte und Geschichten in Pfälzer Mundart“ (Maiermedien, Lingenfeld 2024). Den „Hiwwe wie Driwwe Award“ für den besten pennsylvanisch-deutschen Text erhielt Patrick Donmoyer (Kutztown, PA). Begeistert war das Publikum von der musikalischen Umrahmung der Veranstaltung. Für diese sorgte die Band „The Shooflies“ aus Pennsylvania, die im Rahmen der „Hiwwe wie Driwwe Tour 2025“ an diesem Tag in Bockenheim zu Gast waren.
Bürgermeister Uli KeidelLandrat Hans-Ulrich IhlenfeldThe Shooflies aus PennsylvaniaMaritta Reinhardt (Wonsheim)Manfred Dechert (Ludwigshafen)Max Stapf (Weisenheim am Sand)Ina Schmitt (Enkenbach-Alsenborn)Günter Groß´(Ottweiler)Matthias Zech (Speyer)Renate Demuth (Kaiserslautern)Stefan Klopp (Bliesransbach)Silvia Kästner (Mainz)Cornelius Molitor (Kaiserslautern)Gerburg Zech (Neustadt)Uwe Jung (Rommersheim)Dr. Michael Werner (Moderation)Die Preisträger 2025The ShoofliesVolles Haus in BockenheimVolles Haus in BockenheimThe Shooflies73. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit 2025 in Bockenheim
Hasselniss vum Vadder
frieher do hot er viel gebabbelt gerechent hot er schnell fescht gschafft hot er fer uns un alle Leit hot er gholfe draagelangt un hiegelangt uff alle Zochziche gedanzt gelacht un verzehlt un verzehlt un gelacht
des alles kanner himmie heit mit seine 91 er hert nix mäh er kennt känns mäh hot uffghert zu verzehle
stunnelang dut er draus uff de Terrass Niss uffmache Hasselniss aus seim Gaade
e Kinnerbreigläselsche voll hot er mer mitgewwe
un ich du jeden Morche do draus immer norre äänie in mei Müsli ää äänzischie
do drin is alles do drin do is sei ganzie Lieb sei ganzes Leewe
in dere Hasselnuss fer mich
Matthias Zech (Speyer) 1. Platz
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„The Shooflies“, derzeit auf „Hiwwe wie Driwwe Palatinate Tour 2025“ in der Region unterwegs
Von Michael Werner
Seit 17 Jahren gibt es die von der Zeitung „Hiwwe wie Driwwe“ organisierte „Hiwwe wie Driwwe Palatinate Tour“. Sie bringt jährlich im Herbst Künstler aus Pennsylvania nach Deutschland – für vier bis fünf Konzerte an vier Tagen. In diesem Jahr ist die erst vor drei Jahren gegründete Band „The Shooflies“ zu Gast, bestehend aus den Schwestern Brigitte Weinsteiger (2. von rechts) und Erika Gustavson (rechts) sowie deren Tochter Adelaide Gustavon (2. von links) und Ehemann Pete Gustavson. Bei einigen Liedern wirken auch die drei jüngeren Töchter der Schwestern mit, so dass auf der Bühne dann ein vielstimmiger Chor singt. Die „Shooflies“ rissen bei ihrem Debut in Deutschland im Auswanderermuseum Oberalben die mit über 100 Zuschauern voll besetzte Museumsscheune zu Begeisterungsstürmen hin.
Traditionelle pennsylvanisch-deutsche Stücke wie „Bucklich Maennli“, „Mir breichte keini Schwieger-ma-ma-ma“ oder „Schnitzelbank“ wechselten sich mit beschwingten „Hoe Down“-Stücken ab, bei denen Tochter Adelaide mit ihrer Geige die Führungsrolle übernahm. Eindrucksvoll sind die gut inszenierten mehrstimmigen Gesänge, die man in dieser Perfektion im Pennsylvania Dutch Country so vielleicht noch nie gehört hat. Die Band macht „hiwwe wie driwwe“ eine wunderbare Werbung für die beeindruckende bäuerliche Kultur der Nachfahren überwiegend pfälzischer Auswanderer in Pennsylvania. Gut möglich, dass sich künftig in ihrer Heimat noch mehr Menschen für die Kultur ihrer Vorfahren interessieren und begeistern. „The Shooflies“ sind schon jetzt charmante Botschafter ihrer Region, mit der die Pfalz und Rheinhessen so viel verbindet. Die Zuschauer ließen die Band erst nach mehreren Zugaben und mit Standing Ovations von der Bühne.
Am heutigen Freitag, 17. Oktober, spielt die Band ab 19 Uhr in der Gemeindebücherei in der Alten Schule in Ober-Olm. Am morgigen Samstag, 18. Oktober, kann man ihre Musik beim Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit im Festzelt des Winzerfestes in Bockenheim hören und ab 20 Uhr im Bürgerhaus Alta Ripa in Altrip bei Ludwigshafen. Höhepunkt ist schließlich die Begleitung des 19. Deutsch-Pennsylanischen Tages, der am Sonntag, 19. Oktober, ab 15 Uhr im Theodor-Zink-Museum in Kaiserslautern begangen wird. Diese Veranstaltung organisieren die Stadt Kaiserslautern, der Deutsch-Pennsylvanische Arbeitskreis e.V. und die Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz gemeinsam.
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Veröffentlicht amSeptember 27, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Interview: Die „Shooflies“ kommen aus Pennsylvania in die Pfalz und nach Rheinhessen
Die „Shooflies“ im TV-Interview bei Jean-Luc Busch im Sender „RheinlOKal“ (Worms)
Im Oktober ist die Band „The Shooflies“ aus Pennsylvania in der Pfalz und Rheinhessen zu Gast. Hier berichten die Schwestern Brigitte Weinsteiger und Erika Gustavson über die Vorbereitungen der Tour. Zum Abspielen des Interviews bitte auf das Bild klicken.
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Veröffentlicht amSeptember 27, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Manfred Dechert und Matthias Zech gewinnen 18. Sickinger Mundartdichter-Wettstreit
Eine Bühne voller Preisträger, Verantwortliche und Jury-Mitglieder: Manfred Dechert (5. von links) siegte in der Sparte Lyrik, Matthias Zech (4. von links) war im Bereich Prosa erfolgreich
Seit 1991 findet alle zwei Jahre der Sickinger Grumbeere-Markt statt, in dessen Rahmenprogramm der Mundartdichter-Wettstreit durchgeführt wird. Matthias Zech aus Speyer gewann mit „Die Brief vun de Lilly“ in der Sparte Prosa. Hier kamen Lothar Sattel und Maritta Reinhardt auf die Plätze 2 und 3. Manfred Dechert (Ludwigshafen) gewann im Bereich Lyrik mit „Vadder, ich muss geh“ vor Norbert Schneider und Renate Demuth. Sonderpreise gingen an Thomas Sattel und Rolf Büssecker. Mit etwa 50 Gästen war das Rathaus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben gut gefüllt. Marktgraf Lasse Burkhardt wurde nach zwei Jahren verabschiedet und die neue Marktgräfin Johanna Seibert vorgestellt. Die Moderation lag bei Denise Adrian. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Hoffmann-Hammer-Trio aus Neupotz. Die Pfälzische Mundart-Stiftung hatte den Druck des Programmheftes mit allen Texten finanziell unterstützt.
Lea Straßer und Sonja Bauer mit Ute Zimmermann und Michael WernerDenise AdrianHoffmann-Hammer-Trio (hier zu zweit)VG-Bürgermeister Patrick SemaWerner SüsMatthias ZechMaritta ReinhardtRenate DemuthManfred DechertRolf BüsseckerSonja Bauer mit Patrick Sema und Lasse BurkhardtJohnna Seibert mit Denise AdrianThomas SattelPreisträgerPreisträger mit Orga-Team und Jury-Mitgliedern
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„The Shooflies“ – eine „Family Band“ aus dem Pennsylvania Dutch Country
Über 300 Jahre leben die Nachfahren kurpfälzischer Auswanderer in Pennsylvania. Bis heute haben sie ihre Mundart und ihre Traditionen bewahrt. Zu ihnen gehören die Musiker der pennsylanisch-deutschen Band „The Shooflies“. Im Oktober 2025 kommt die Gruppe im Rahmen der seit 2008 alljährlich durchgeführten „Hiwwe wie Driwwe Tour“ für fünf Konzerte in die Pfalz und nach Rheinhessen. Sie musizieren in Oberalben (Westpfalz), Ober-Olm (Rheinhessen) sowie Bockenheim (Weinstraße), Altrip (Vorderpfalz) und Kaiserslautern (Westpfalz)
„The Shooflies“ sind eine Familienband aus Südost-Pennsylvania, die sich der Bewahrung des reichen Erbes der pennsylvanisch-deutschen Musik, Sprache und Kultur widmet. Die Gruppe besteht aus den Zwillingsschwestern Brigitte und Erika, die beide in Berks County – im Herzen des Pennsylvania Dutch Countries – geboren und aufgewachsen sind. Gemeinsam mit Erikas Ehemann Pete und ihrer Tochter Adelaide gründeten sie 2022 die Band. Zusammen präsentieren sie klassische Volkslieder im pennsylvanisch-deutschen Dialekt, die den in der Pfalz und Rheinhessen gesprochenen Mundarten sehr ähnelt. Sie präsentieren alte Lieder in eigenen neuen Arrangements für Gitarre, Banjo, Geige, Bass und vierstimmigem Gesang.
Die Tour wird finanziell unterstützt vom Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreis e.V., dem Förderverein Mundart Bockenheim e.V., dem Förderverein der Gemeindebücherei Ober-Olm e.V., dem Heimat- und Kulturverein Altrip e.V., der Stadt Kaiserslautern, der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz und Europe Direct Kaiserslautern.
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Pälzer Krischer mit Scott ReaganPälzer Krischer in KutztownKrischer in AktionHiwwe wie Driwwe Pennsylvania Tour 2025: Pälzer Krischer mit Scott Reagan
Vum Lutz Pfeuffer
Ogfange hot des alles im Spätjohr 2024, wu de „Blohbariyer“ Scott Reagan im Oktower bei soiner „Hiwwe wie Driwwe Tour 2024“ unner onnerem ach bei uns dahäm in Altrip uffgetrete is.
Do hot mich domols de Vorstand vun unserm Hoimat- un Gschichtsveroin g’frogt: „Her, sache mol, du machschd doch mit doine Pälzer Krischer ach so Mundartmussig odder? Do kummt äner aus Pennsylvania in Amerika riwwer, der spielt Giddar un singt Lieder uff Pennsylvaanisch- Deitsch dazu. Henner käh Luschd, mit dem zomme ä bissel zu schbiele?“
Un so isses donn a kumme, de Grundstäh fer ä dollie, mussigalischie Zusommeärwet un ä wunnerbarie Freindschaft zwischem Blohbariyer un de Pälzer Krischer war geleggt. Mir hawwen uns donn Texte un Uffnahme niwwer un riwwer g’schickt, jeder hot fer sich dahäm geprobt un donn hawwe mer schließlich om 20.10.2024 beim „Hiwwe wie Driwwe Fescht 2024″ (18. Deutsch-Pennsylvanischer Tag) bei uns in Altrip im Birgerhaus ä schänes, schnugglisches Konzert gewwe. Die Leit waren begeischdert, uns all hot’s än Rieseschbass gemacht un om End hot de Scott gemäänt: „You must come to Amerika next year!“ Do hawwe sich die Pälzer Krischer all mitnonner ogeguckt un g’saat: „Why not?“ Gesagt, getan, somit war‘s klar: Mir gehe noch Amerika!
Un widder hawwe mer Texte un Uffnahme zum Scott un der ach zu uns g’schickt, mir ware beim Michael Werner dahäm, der hot uns mit neie Lieder un Texte versorgt un hot fer uns die erschde Kontakte geknipft. De Scott hot in Pennsylvania ä klänie Tournee zommeg’stellt, mir hawwen ä bissel Pennsylvaanisch-Deitsch gelernt un uns in oinische Prowe die Lieder druffg’spielt, korz un gut: Des Projekt „Hiwwe wie Driwwe Tour 2025“, bei dem mir mittlerweile donn a noch zu de offizielle Botschafter ernonnt worre sin, hot so richdisch Fahrt uffgenumme. Besunners schäh war’s, dass unsern Birgermeschder, de Volker Mansky, sich uns mit äner Grupp vun 16 Persone o g’schlosse hot un mir somit donn om 24.06.2025 mit äner Delegation vun 21 Leit in Fronkfurt in de Flieger g’schdigge sin.
Nochdem die meischde Leit vun uns sich donn drei Dach long New York un paar onnere New Jersey ogeguckt g’hatt hawwen, ging’s donn ab in Richtung Kutztown, des Partnerschdäddel vun Altrip. Am 27.06.2025 war’s donn soweit, mir fünf Musigger hawwen in Nazareth uns mit’m Scott Reagan getroffe un durfte mit ihm, weil er jo dort a schafft, die Gidarrefabrick vun „Martin Guitars“ besichtische, was fer unser Bänd nadierlich ä gonz dolles Erlebnis war! Wonn hoschd donn schunn ämol die Meglischkeit den Bau vun so äner Giddar vum Ofang bis zum Schluss zu sehne un donn a noch än Fachmonn wie de Scott dabei zu hawwe, der wu der alle Froche bis ins klänschde Dedeil beontworte konn. S’hot net viel g’fehlt un unser Giddarischde hätte sich dort ä neies Inschtrument gekaaft!
Noch dere Besichtigung hot uns de Scott zu sich dahäm zum Middachesse oigelade, wo soi Fraa, die Ämelie, fer uns ä leckeres Feschber uff de Disch g’stellt hot. Do hawwe mer donn mol so rischdich zug’schlache, es war voll legger! Oschließend hawwe mer donn die gonze Mussiginschdrumente in die Audos gelade un sin do druff hie zu äm Mussig-Fachhondel g’fahre, wu mer zusätzlich noch ä Mischpult, Lautschprecher, Schtative, Mikrofone un alle Sorte Kawel abg’holt hawwe. Somit war unser Äkwippment komplett un ab ging’s in Rischtung Rääding zu unserm erschde Ufftritt im Berks History Center. Eigentlich wollte mer dort in aller Ruh‘ uffbaue un mit’m Scott gemiedlich unsere Lieder ämol durchspiele, des hot awwer leider so net geklappt. Uns hawwen nämlich noch zwee Microkawel und zwee Microhalter g’fehlt, die de Scott donn in Rääding erschd emol besorge gemisst hot. Wie des Zeich donn endlich do war, hawwe mir noch ä Probläm mit’m Mischpult kriggt un die ä Monitorbox hot a net des gemacht, was mir gewollt hawwen. Bis des alles endlich uff de Reih‘ war, waren schunn die erschde Gäschd im Saal un somit war’s zum Prowe vun uns’re Lieder ä bissel zu spät. „Macht nix“ hawwen mir uns g’saat un hawwen äfach direkt mit unserm Programm losgelegt. Un so hawwe mir quasi ä Generalprob fer die nägschde Ufftritte gemacht. De Leit hot’s g’falle un mir waren im Großeganze a zufriede.
Am negschde Dag ware mer donn beim German Day im Pennsylvania German Cultural Heritage Center in Kutztown. Do ging des schun morjens um zehne los un mir musste deshalb frieh uffstehe, weil mir jo unser gonzie Olag widder uffbaue gemisst hawwen. Dort hawwe mir donn a die gonz onner Bagasch getroffe, die än Dach vorher noch Kutztown kumme un vum Birgermeschder Jim Schlegel empfange worre sin. Die hamm sich on dem Dach Kutztown un die Umgewung ogeguckt un ware allmitnonner als Gäschd beim German Day oigelade. Des war wirklich ä schäänie Verostaltung, mir hawwen am Ofang unser Mussig gemacht un donn ging’s weiter mit verschiedene Vorträg un G’schichte, wu all in Pennsylvansich-Deitsch vorgetrache worre sin. Noch änere Paus ware mir donn widder droh un om Schluss vun unserm Ufftritt, des is uns bis dohie wirklich noch nie bassiert, ware die Leit g’schdonne un hänn Beifall geklatscht – es gebt fer Mussiger nix schääneres un ich det ämol sache, dass mir mit unserer Delegation unser Hoimatgemoinde Altrip gut repräsendiert hawwen. Weller Birgermeischder b’sucht schunn soi Partnerstadt un hot do a noch ä eigenie Band dabei?
Om Sunndach noch dem German Day hawwe mir donn glei zwee Ufftritt zu schpiele g’hatt, der erschde war middachs um zwölfe im „Dillingersville School House“ in Zionsville. Do hawwe mir in äm Zelt, des hinner äner kläne Kirch uffgebaut un wo morgens vorher än Gottedienschd war, g’schbielt. Des war wirklich a än dolle Ufftritt dort, wonn’s norre net so furchtbar warm gewese wär. Awwer äm Scott soi Eltern hawwen uns dort mit kalde Getränke und Wassermelone versorgt un hawwen immer uffgebassd, dass käner vun uns umfallt odder gar verdorschd.
Nochdem mir abgebaut un uns vun de Leit dort verabschied g’habt hawwen, ging’s weiter zu unserm ledschde Ufftritt ins Schwenkfelder Library & Heritage Center“ in Pennsburg, wu mir bereits um fünfe Nochmiddachs widder schbiele gemisst hawwe. Awwer dort war’s donk Klimaolag sehr ogenehm un mir hawwen nimmie so schwitze misse.
Eigentlich wär domit unser klänie Turnee ferdisch gewesst, wär do net die Ruth Baker gewese, die uns am German Day in Kutztown oigelade hott. Sie det uns gern ä bissel des Amishlond zeige un donn oschließend uff de Nochmiddach mit uns im Liederkronz Lancaster mit ihre G’songsfreunde dort ä bissel Pälzer Lieder singe. Des hott fer uns schää gebasst, wollte mir doch sowieso on unserm freie Dach uns ä bissel die Gegend dort ogucke. Dass mir donn im Liederkronz Lancaster sogar noch unser Pälzer Mussig hawwe mache dirfe un die dort a noch ä paar Giddarre g’habt hawwe, war fer uns der finale, krönende Abschluss!
So bleibt uns om End nur noch „Donke“ zu sache! Vielen Donk on de Scott Reagan, der des alles so wunnerbar organisiert hot! Donke fer soi Werksfiehrung bei Martin-Guitars, donke fer’s ausleihe vun de Inschtumente un dere gonze Olag un än groß Donk, dass mir mit ihm hawwe Mussig mache dierfe! Des war fer uns ä oinmalisches Erlebnis, mir werre des nie mehr vergesse.
Es war zwar schunn ä bissel ostrengend, mir sin jo schließlich a nimmie die Jingschde, awwer es war äfach nur schääh!!!
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Erhalten Sie die aktuellen Auftritts- und Vortragstermine von Michael Werner hier: info@hiwwe-wie-driwwe.de
Aktuelle Termine:
19. September 2026: Michael Werner begleitet eine Kulturveranstaltung des HuK Undenheim e.V. mit pennsylvanisch-deutschen Liedern.
1. Oktober 2026: Das Geheimnis der Elwedritsche. Eine Reise durch die europäische Sprach- und Kulturgeschichte. Gau-Odernheim, Petersberghalle, 19.30 Uhr.
15. Oktober 2026: Mer schwetze noch die Mudderschprooch - 30 Jahre Hiwwe wie Driwwe mit Patrick Donmoyer und Michael Werner. Auswanderermuseum Oberalben. 19 Uhr.
16. Oktober 2026: Mer schwetze noch die Mudderschprooch - 30 Jahre Hiwwe wie Driwwe mit Patrick Donmoyer und Michael Werner. Alte Schule Ober-Olm. 19 Uhr.
17. Oktober 2026: 74. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit mit vielen Autorinnen und Autoren, Patrick Donmoyer und der Band "The Shooflies" aus Pennsylvania. Festzelt Bockenheim. Ab 14 Uhr.
18. Oktober 2026: 20. Deutsch-Pennsylvanischer Tag in Alzey (Mensa der Gymnasien) mit Patrick Donmoyer und der Band "The Shooflies" aus Pennsylvania. Ab 14 Uhr.
22. Oktober 2025: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung). Stadtbibliothek Oppau.
23. Oktober 2026: Multimedia-Vortrag zum Thema "Der Elwedritsche-Code" in Undenheim; Heimatmuseum, 19 Uhr.
29. Januar 2027: 350 Jahre pfälzisch-pennsylvanische Geschichte (1677-2027) - Eine musikalische Lesung. Museum für Naturkunde (Bad Dürkheim).
Das neue Programm 2027: "30 Jahre Hiwwe wie Driwwe"
Es Hiwwe wie Driwwe Fescht
Deutsch-Pennsylvanisches Archiv
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Countdown
Official Pennsylvania German DayJuni 28, 2026
Was seid dihr am duh seller Daag?
Hiwwe wie Driwwe Documentary 2015
Pennsylvania German Online Dictionary
By Peter & Edwin Zacharias
Es Pennsylvanisch-Deitsch Eck
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Pennsylvanisch-Deitsch Chat GPT
By Scott Kekoa Shay
PA Dutch 101
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Doug’s Front Porch 2023
Big Mama Hex 2022
Dubbecast 2022
Interview 2022
Interview 2015
VielPfalz Titelstory 2023
Bockenheimer Manifest 2024: Mir sinn debei!
Mundarttage Bockenheim 2026
Macht mit beim "Pälzer Prosa Preis 2026". Einsendeschluss ist am 1. Februar 2026. Der Wettbewerb findet am 18. April 2026 statt.
Mundarttage Bockenheim 2026
Die Mundart-Werkstatt für pfälzische Nachwuchsautorinnen und Autoren. Termin: 18. April 2026. Bewerbungen sind bis 1. Februar 2026 möglich. Bitte dem Link folgen ...
Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit 2026
Macht mit beim "Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit". Auch Texte aus der Kurpfalz, der Saarpfalz, Rheinhessen, Südhessen und dem Naheland sind willkommen.