Veröffentlicht amJanuar 2, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Elbentritsch: „Der von den Elben Gequälte“
Das Südhessische Wörterbuch (1932), das auch die Region Rheinhessen einschließt, nennt als mögliche Erklärung des Begriffs „Elbendritsch“ (übrigens mit „b“!) die Bedeutung „der von den Elben Gequälte“ und kommt damit der Realität schon ziemlich nahe. In Wöllstein sprach man noch 1932 von einer „Schreckgestalt, mit der man kleine Kinder ängstigt“. „Schreckgestalt, die kleine Kinder ängstigt“ hätte es vielleicht noch besser getroffen.
Es gibt den Begriff in unendlichen Aussprachevarianten und Schreibweisen. Im Wörterbuch gefallen mir besonders „Elfetrutschel“ (Ober-Hilbersheim) und „Älwedrudschele“ (Bobstadt, Bergstraße), weil sie noch vergleichsweise nah an dem Begriff „Albdrude“ sind. Im Südhessischen tauchen natürlich auch schon die hessischen Entsprechungen „Rasselbock“ und „Dilldapp“ auf. Interessanterweise werden auch „Bachkatze“ und „Dachkatze“ als Varianten von „Elbentritsch“ aufgeführt (allerdings ohne Ortsnamen-Markierung).
Mein Fazit: Wer dem Wesen der Elwedritsch auf die Spur kommen will, muss sich mit „Alben“ und „Druden“ befassen – und der Frage, weshalb die Elwedritsch auch bei uns in der Region früher manchmal katzenartig gesehen wurde.
Zum Südhessischen Wörterbuch gelangt man, wenn man hier klickt.
Im Wörterbuch des Deutschen Aberglaubens (Band 2) findet man unter „Elbentrötsch“ den folgenden Eintrag:
Neben der Bestätigung, „Elwedritsch“ bedeute „Der vom Alp Getretenen“ findet sich der Hinweis, ein „Elwedritsch“ sei ein „Herr der Elben“ bzw. der „wilde Jäger“ (vgl. „Wilde Jagd).
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Veröffentlicht amJanuar 1, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Märchen reichen bis in die Bronzezeit zurück
In der Studie „Comparative phylogenetic analyses uncover the ancient roots of Indo-European folktales“ (S. Graca da Silva und J.J. Tehrani, erschienen 2016) gelingt es Wissenschaftlern erstmals, mit modernen Methoden den Ursprung von Märchen bis in die indoeuropäische Frühzeit zurückzuverfolgen.
Erst seit wenigen Jahren versucht man nun, mit neuen – von der Biologie übernommenen – quantitativen Methoden, kulturübergreifende Textbeziehungen zu identifizieren. Mit dieser „phylogenetischen Methode“ lassen sich Verwandtschaftsverhältnisse und Entwicklungen nachzeichnen. Die Geschichten mit ihren Protagonisten und Handlungen sind gewissermaßen das „genetische“ Material für den Blick in die Vergangenheit. Vorab identifizierten die Forscher das Vorkommen der Erzählungen in 50 indoeuropäischen Sprachen. Um eindeutige Spuren der Abstammung zu finden, verwendeten sie bereits existierende Stammbäume der indoeuropäischen Sprachentwicklung.
Auf der Basis dieser Daten ermittelten die Forscher mit statistischen Verfahren die Abstammungslinien der Geschichtstypen und erstellten einen Stammbaum. Bei 100 der 275 Prototypen fanden sie signifikante Parallelen mit der sprachlichen Entwicklungsgeschichte. Demnach muss es einen großen Teil der Märchen schon lange vor ihrer schriftlichen Aufzeichnung gegeben haben.
Mit der neuen Methode lassen sich ihre Wurzeln bis zur Entstehung der großen indoeuropäischen Sprachgruppen zurückdatieren – die sich im Zeitraum von vor 6.500 bis vor 2.500 Jahren gebildet haben. Es könnte sie laut den Forschern sogar schon in der letzten gemeinsamen indoeuropäischen Sprache gegeben habe.
Für das Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ ist diese aktuelle Studie relevant, weil sie zeigt, wie sich kulturelle Muster (dazu zählen auch Märchen) mit den ersten Indoeuropäern im fruchtbaren Halbmond über tausende von Jahren räumlich bewegt haben, so dass noch heute Großeltern ihren Enkelinnen und Enkeln diese Geschichten erzählen können. In dieser Weise – so meine These – lässt sich auch das kulturelle Muster „Elwedritsche“ bis in die indoeuropäische Frühzeit zurückverfolgen.
Klicken Sie hier, um zur Quelle (englisch) zu gelangen.
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Terra X: Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg (2024)
Aktueller geht es kaum: Im November 2024 wurde die Folge von Terra X ausgestrahlt: Ein „Cold Case“. In den 1930er Jahren hatten Archäologen ein Grab ausgemacht, die Funde entsprechend der damaligen Ideologie missgedeutet – und nach 1945 blieb die Akte aus guten Gründen für Jahrzehnte geschlossen. Erst mit neuen Methoden der Archäogenetik – Wissenschaft geht eben immer weiter – näherte man sich dem Thema vor wenigen Jahren erneut. Mit spannenden Ergebnissen über eine Beerdigung, die 7000 v. Chr. stattfand – also noch in einer Gesellschaft, deren Mitglieder Jäger und Sammler waren: Es geht um die Frage nach der Spiritualität von Menschen, um Opferriten und die Stellung der Frau innerhalb einer Gesellschaft. Es geht aber auch um die Frage, was Menschen tun, um als Gruppe „Kontrollgewinn“ in einer kaum kontrollierbaren Umwelt zu erlangen. Gerade dieser Aspekt machte den Fall interessant für das Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“. In der Kapitelfolge steht das Grab der Schamanin ziemlich am Anfang.
Veröffentlicht amJanuar 1, 2025vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Raunächte, Frau Holle und Wilde Jagd
ZDF-Dokumentation „Terra X“ zum Thema „Frau Holle“ (2020)
Die Zeit „zwischen den Jahren“ bleibt man zu Hause, hängt keine Wäsche auf, lässt alle Räder still stehen. Denn die „Wilde Jagd“ geht um, ein Zug von Göttern, Kriegern und toten Seelen über den winterlichen Nachthimmel. Da möchte man nicht mitgezogen werden. Zum Zug gehört eine weibliche Gottheit: Frigg bzw. Frigga. Uns ist sie besser unter ihrem späteren Namen (Frau) Holle bekannt. Terra X machte sie 2020 zum Thema und zeigt uns den aktuellen Forschungsstand.
Interessant für das Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ sind die Aussagen von Prof. Dr. Rudolf Simek (Mediävist an der Universität Bonn). Er arbeitet regelmäßig mit dem ZDF, arte und dem WDR zusammen. Zu seiner Vita gelangt man, wenn man hier klickt. Über Holle sagt er in der TV-Dokumentation:
„Wir haben eine große Muttergottheit in allen Hochkulturen. Wir haben im nahöstlichen Bereich die Demeter, eine Muttergottheit, die auch für Fruchtbarkeit und indirekt sogar fürs Wetter zuständig ist. Wir haben die Hera als Königin oder Mutter aller Götter im römischen Bereich – als Frau von Jupiter beziehungsweise Zeus. Und wir haben im nordischen Bereich die der Hera entsprechende Frigg, die Frau von Odin, die indirekt damit auch die Mutter aller Götter ist.“ Frigg entwickelte sich mit der Zeit zu Hulda/Holda und letztlich zu (Frau) Holle.
Im Moment ist in Bayern, Österreich und der Schweiz die Zeit der Perchtenläufe. Hierzu sagt Simek: „In alpenländischen Perchtenläufen, wie alt sie jetzt immer auch sein mögen, haben wir verschiedene interessante Figuren drinnen wie die Frau Perchta oder diese Frau Holda – die uns unterschiedliche Aspekte zeigen: Einen positiven und einen negativen. Und das weist auf die Funktionen dieser Figuren hin, die eine moralische Instanz bilden, also vielleicht das Gute belohnen und das Böse bestrafen – so wie es auch Frau Holle im Märchen tut.“
Terra X endet mit dem Fazit, das letztlich den aktuellen Forschungsstand knapp umreißt: „Das Märchen (von Frau Holle) erzählt von einer Zeit, als die meisten Menschen noch auf dem Dorf wohnen. Durch die mündliche Überlieferung sind viele Vorstellungen eingeflossen, auch aus der Zeit des Biedermeiers. Über das richtige Verhalten der jungen Frauen entscheidet allein Frau Holle. Ihre Autorität geht zurück auf heidnische Muttergottheiten, die schützen, belohnen und strafen. Und nebenbei auch noch das Wetter machen.“
Das Crowdfunding zum Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ rückt näher, und zur Einstimmung publiziere ich hier einmal den Link zu einer wunderbaren „Terra X“-Folge aus dem Jahr 2021, die aktuelle Forschungsergebnisse darstellt: Zum wichtigen „Reich von Nebra“ in Mitteldeutschland (Stichwort: „Himmelsscheibe von Nebra“), zur Veränderung des gesellschaftlichen Lebens durch Erfindung der Bronze und den weitreichenden indoeuropäischen Kultur- und Handelsbeziehungen in einer Zeit vor 4000 Jahren. Viele der Erkenntnisse stammen aus den letzten zehn Jahren.
Natürlich gab es in dieser Zeit und an diesem Ort – da. 2000 v. Chr. – keine Elwedritsche. Aber das, was hinter den Elwedritsche steckt, war schon dort: an diesem Ort und zu dieser Zeit.
Manches von dem, was die TV-Dokumentation zeigt, findet sich im Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ wieder. Wir dürfen davon ausgehen, dass die in Terra X genannten Fakten stimmen.
An einer Stelle fragt der Moderator einen Wissenschaftler: „Warum steht nichts davon in unseren Schulbüchern?“ Der Wissenschaftler antwortet: „Die Erkenntnisse sind dafür einfach zu neu.“
Das Crowdfunding startet am 5. Januar 2025. Ich bitte um Unterstützung für dieses Projekt und wünsche allen einen guten Rutsch sowie ein wunderbares Jahr 2025. Hier geht es zur Projektseite:
Veröffentlicht amDezember 31, 2024vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Aktuelle Forschungsergebnisse zum indoeuropäischen Sprach- und Kulturzusammenhang
2023 war ein wichtiges Jahr für die internationale Linguistik. Seit mehr als 200 Jahren diskutierten Sprachwissenschaftler, wo die indoeuropäischen Sprachen – eine Sprachfamilie mit 445 Varietäten und mehr als drei Milliarden Sprechern – ihren Ausgangspunkt hatten. Zwei Theorien standen im Raum: die Steppen-Hypothese und die Anatolien-Hypothese.
Forschende der Abteilung für Sprach- und Kulturevolution am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben vor einiger Zeit gemeinsam mit einem internationalen Team von mehr als 80 Sprachspezialisten einen neuen Datensatz erstellt, der einen ausgewählten Kernwortschatz in 161 indogermanischen Sprachen enthält. In der Veröffentlichung ihrer Studie schlagen die Forscher im Jahr 2023 eine neue hybride Hypothese für den Ursprung der indoeuropäischen Sprachen vor, mit einer endgültigen Urheimat südlich des Kaukasus.
Wolfgang Haak, Gruppenleiter in der Abteilung für Archäogenetik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, fasst die Bedeutung der neuen Studie zusammen: »Abgesehen von einer verfeinerten Zeitschätzung für den gesamten Sprachbaum sind die Baumtopologie und die Verzweigungsreihenfolge von entscheidender Bedeutung für die Übereinstimmung mit archäologischen Schlüsselereignissen und sich verändernden Abstammungsmustern, wie sie in den Genomdaten damals lebender Menschen zu finden sind. Dies ist ein großer Schritt weg von den sich gegenseitig ausschließenden, früheren Szenarien hin zu einem plausibleren Modell, das archäologische, anthropologische und genetische Erkenntnisse integriert.«
Verbreitung des Wortes „Bruder“ in indoeuropäischen Sprachen (Quelle: Reddit)
Wenn man sich die verschiedenen Varianten des Wortes „Bruder“ in den diversen indoeuropäischen Sprachen ansieht, wird der kulturhistorische Zusammenhang der verschiedenen Sprachgruppen deutlich. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen zu glauben, dass bei der Wanderung der indoeuropäischen Völker über einen Zeitraum von vielen tausend Jahren nur die Sprache in immer neue Räume transportiert wurde, wo sie dann von den einzelnen Gruppen jeweils verändert wurde. Auch andere kulturelle Muster – Bräuche, Speisegewohnheiten und religiöse Rituale – waren selbstverständlich im Gepäck und haben sich in den Zielregionen der Wanderungen dann eigenständig weiterentwickelt.
Genetische Verwandtschaft innerhalb der indoeuropäischen Sprachfamilien (Quelle: Elwedritsche – Dunkle Gefährten)
Die Verbindung von Linguistik, Genetik, Archäologie und Anthropologie hat in den vergangenen zehn Jahren zu bahnbrechenden Erkenntnissen geführt, die Auswirkungen auch auf kulturwissenschaftliche Interpretationen einzelner Phänomene wie der „Elwedritsch“ haben. Ältere Sichtweisen auf das Thema – wie die des Volkskundlers Helmut Seebach – könnten vor diesem Hintergrund einer Revision bedürfen.
Wer meint, die derzeitige Forschungslage zum indoeuropäischen Sprach- und Kulturzusammenhang in Frage stellen zu können, sollte Antworten mit aktuellen Forschungsbelegen und aktueller Literatur bereitstellen – und nicht nur der eigenen. Es nutzt nichts, die Erkenntnisse der letzten Jahre auszublenden und auf einem Wissensstand zu argumentieren, der zwischenzeitlich überholt ist.
Das Max-Planck-Institut (siehe Zitat oben) sieht den eindeutigen Zusammenhang zwischen Genetik, Archäologie, Linguistik und Anthropologie im Kontext der indoeuropäischen Wanderungsbewegungen. Diese Erkenntnis ist die Grundlage meines Buches.
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Veröffentlicht amDezember 18, 2024vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Pennsylvania – Pfalz – Mesopotamien. Über die Geschichte des Elwedritsche-Erklärbuchs (Audio)
David Ellinger (1913-2003): Pennsylvania Dutch Farm
„Hex Signs“ in Pennsylvania. „Yuscht fer schee“ oder „Just for nice“ sagen die Menschen dort, wenn man sie nach der Bedeutung der Zeichen fragt. Eine Zierde seien sie. Aber sie täuschen sich. Wenn man sich ihnen nähert, erkennt man eine Tür. Geht man durch diese hindurch, gelangt man auf einen schmalen Pfad, der mit der Zeit immer breiter wird. Er führt aus dem Pennsylvania Dutch Country zurück in die Pfalz und von unserer Region die Donau entlang über den Balkan nach Russland und Anatolien – von dort weiter über den Kaukasus in die Region des fruchtbaren Halbmondes. Es ist nicht nur eine Reise durch Räume, sondern auch durch Zeiten. 8000 Jahre müssen wir zurückreisen, um die Ursprünge eines Phänomens zu ergründen, das bei uns in der Pfalz als „Elwedritsch“ bekannt ist.
Hören Sie sich hier eine kurze Audio-Einführung an und unterstützen Sie die Crowdfunding-Kampagne, die die Publikation dieses Buches möglich machen wird. Sie startet hinter diesem Link am 5. Januar 2025:
Erhalten Sie die aktuellen Auftritts- und Vortragstermine von Michael Werner hier: info@hiwwe-wie-driwwe.de
Aktuelle Termine:
27. März 2026: Abschlussveranstaltung des 1. Rheinhessischen Mundart-Festivals mit allen Beteiligten in der Neubornhalle Wörrstadt, 20 Uhr (Info: kulturkreis-woerrstadt.de)
16. April 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" in Otterstadt (Remigiushaus, 19 Uhr)
17. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Harald Schneider präsentiert sein Buch "Totgebabbelt", Weingut Griebel, Weinstraße 50, 19 Uhr. Eine Veranstaltung der Pfälzischen Mundart-Stiftung
18. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Mundart-Werkstatt (Vormittag) und 2. Pälzer Prosa Wettbewerb (Nachmittag), Weingut Griebel
9. Mai 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung). Theater Alte Werkstatt, Frankenthal
5. Juni 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung) beim Saarländischen Genealogentag
19. September 2026: Michael Werner begleitet eine Kulturveranstaltung des HuK Undenheim e.V. mit pennsylvanisch-deutschen Liedern
17. Oktober 2026: 74. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit in Bockenheim. Festzelt, ab 14 Uhr.
23. Oktober 2026: Multimedia-Vortrag zum Thema "Der Elwedritsche-Code" in Undenheim; Heimatmuseum, 19 Uhr.
Macht mit beim "Pälzer Prosa Preis 2026". Einsendeschluss ist am 1. Februar 2026. Der Wettbewerb findet am 18. April 2026 statt.
Mundarttage Bockenheim 2026
Die Mundart-Werkstatt für pfälzische Nachwuchsautorinnen und Autoren. Termin: 18. April 2026. Bewerbungen sind bis 1. Februar 2026 möglich. Bitte dem Link folgen ...
Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit 2026
Macht mit beim "Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit". Auch Texte aus der Kurpfalz, der Saarpfalz, Rheinhessen, Südhessen und dem Naheland sind willkommen.