“Hiwwe wie Driwwe” unterstützt verschiedene Initiativen, die sich darum bemühen, die regionalen Mundarten wieder mehr ins Bewusstsein zu rücken – mal direkt, mal indirekt. Im Elsass gibt es seit vielen Jahren die Initiative “E Friehjohr fer unseri Sproch“.
Das Frühjahr ist ein wunderbarer Zeitpunkt für eine Aktion dieser Art. Und während im Elsass die Schwalbe ein schönes Symbol darstellt, passt im pfälzisch-pennsylvanischen Kontext natürlich das Murmeltier: die Grundsau! Und so listen wir hier Mundart-Veranstaltungen, die zwischen Murmeltierttag Anfang Februar und Ende April 2026 durchgeführt werden.
Eine Übersicht der Veranstaltungen findet sich hier.
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„Hiwwe wie Driwwe“ liebt den Austausch zwischen der Pfalz und Pennsylvania und behandelt den Atlantik dabei so, als sei er nur ein kleines Wasserloch. Zugegebenermaßen kommt uns derzeit öfter ein „Ach, Amerika!“ über die Lippen. Doch in Zeiten, in denen das europäisch-amerikanische Verhältnis kriselt, macht es besonders Sinn, sich um die pfälzisch-pennsylvanische Freundschaft zu kümmern. Ebenso wichtig sind uns freundschaftliche Beziehungen zu unseren französischen Nachbarn in Lothringen und im Elsass. Deshalb freut sich „Hiwwe wie Driwwe“ über das anstehende Konzert von Elke Jäger in Eppenbrunn zum Thema „Chansons d’amour vun Hiwwe un Driwwe“ und lädt gerne zum zahlreichen Besuch ein.
Mehr Infos über Elke Jäger, mit deren Vater „Hiwwe wie Driwwe“ vor 25 Jahren schon im Austausch war, gibt es hier.
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Veröffentlicht amJanuar 21, 2026vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Rheinhessisch und Pennsylvanisch-Deitsch
Hannelore Wingert und Michael Werner präsentieren Mundart in Partenheim
Ach ja, Amerika – wie soll man dich verstehen? Dabei haben wir so viel gemeinsam. Viele Menschen aus dem heutigen Rheinhessen haben im 18. Jahrhundert ihre Heimat verlassen und sich in Pennsylvania niedergelassen. Dort und in anderen Staaten der USA leben heute rund 500.000 Amerikaner, die so etwas wie rheinhessische Mundart sprechen. Mit ihnen verbindet uns ganz viel. Ihre Sprache, Kultur und Musik stellt Dr. Michael Werner vor. Hannelore Wingert hat kleine Geschichten aus ihrem Alltag aufgeschrieben. Kurze Momente, die zum Lächeln oder Nachdenken anregen. Das Ganze schreibt sie in ihrer Muttersprache – also in rheinhessischer Mundart. Sie erzählt unter anderem von einem Vogelkonzert, von schlaflosen Nächten, von einer Urlaubsreise oder von ihrem sonntäglichen Dienst an der Kirchenorgel. Ihre Lesung begleitet sie mit kleinen musikalischen Einlagen auf dem Keyboard. Beide präsentieren Ausschnitte aus ihren Programmen am 13. März in Partenheim. Die Veranstaltung findet im Rahmen des „rheinhessenKULTur Mundartfestivals 2026“ statt.
Partenheim, 13. März 2026, St. Georgen-Halle. Der Eintritt beträgt 8,00 €. Tickets können über die Mail-Adresse: tickets@kulturforum-partenheim.de reserviert werden.
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Die „Anonyme Giddarischde“ bei der Verleihung des „Emichsburgpreises“ der Gemeinde Bockenheim 2023 – im März 2026 wird die Band in Freinsheim mit der „Sinsheimer Plakette“ geehrt
Die Stadt Freinsheim zeichnet Thomas „Edsel“ Merz und die Band „Anonyme Giddarischde“ mit der Hermann-Sinsheimer-Plakette aus. Das wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs der Gemeinde bekanntgegeben. Die Verleihung der Auszeichnung findet am Sonntag, 8. März, statt.
Aus Sicht der Jury stehen Merz und die „Anonyme Giddarischde“ für Heimat und regionale Identität. In ihren pfälzischen Liedern kommt eine enge Verbundenheit zur Pfälzer Sprache und Kultur zum Ausdruck. Seit Jahrzehnten begeistere diese Mischung Menschen auf den Bühnen der Pfalz. Darüber hinaus würdigte die Jury die Band als „herausragende Vertreter der Region und als Botschafter der Demokratie“.
Die Hermann-Sinsheimer-Plakette wird in Freinsheim seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre vergeben. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich um die Literatur und Kultur der Pfalz verdient gemacht haben. Die Ehrung erinnert an Leben und Werk des in Freinsheim geborenen jüdischen Publizisten Hermann Sinsheimer, der 1938 ins englische Asyl ging.
„Hiwwe wie Driwwe“ freut sich über die verdiente Auszeichnung für Thomas „Edsel“ Merz und die „Anonymen Giddarischde“ und gratuliert herzlich!
Zum UNESCO TAG DER MUTTERSPRACHE 2026 veranstaltet die Gemeindebücherei Ober-Olm in Zusammenarbeit mit „Hiwwe wie Driwwe“ einen exklusiven Mundart-Abend mit „Mr. Rheinhessen“: Volker Gallé. Die Veranstaltung bildet gleichzeitig den Auftakt zum neuen „Mundartfestival Rheinhessen 2026“, das mit mehreren Veranstaltungen im Februar/März 2026 über die Bühnen der Region geht.
Volker Gallé wurde am 3. Mai 1955 in Alzey geboren und studierte in Mainz Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Seit Jahrzehnten ist er als Mundartautor, Liedermacher und Regionalhistoriker aktiv — vor allem widmet er sich der Kultur, Sprache und Geschichte seiner Heimat Rheinhessen. Darüber hinaus war er viele Jahre Kulturkoordinator der Stadt Worms und hat mit seinem Einsatz das kulturelle Profil der Region nachhaltig geprägt. Über sein aktuelles Programm schreibt er:
„Mit Mundart auf der Straße aufgewachsen haben mich Lesen und Schule mit der Standardsprache vertraut gemacht. Es gab daher zwei Welten miteinander, eine mündliche und eine schriftliche Sprachwelt. Die Mundart als Literatursprache für Lieder, Gedichte und Kabarett habe ich für mich entdeckt, nachdem Kulturausflüge in Irish Folk und die Autonomiebewegung der Irokesen mich zurückgeworfen haben auf die eigene Kultur, sprachlich und historisch. Und ich begann in beiden Sprachwelten nebeneinander zu schreiben und zu performen. Daraus ist Mundartliteratur entstanden, die nicht nur Kindheits- und Heimaterinnerungen aufnimmt, sondern auch Traditionen des französischen Chansons, der Folkmusic, des Dadaismus, der modernen Lyrik und der Mischung von Sprachen. All das war eingebettet in eine bundesweite Bewegung von Mundart als Ausdrucksform von Kunst, die beispielsweise mit dem rheinhessischen Mundartwettbewerb auch die Region erfasste. Damit erhielten älterer Mundartgenres wie die Büttenrede an Fastnacht neue Geselligkeit von anderen Inhalten und Formen. Am Beispiel meiner Mundartgeschichte will ich von dieser Entwicklung erzählen sowie Texte und Lieder beisteuern, die zeigen, was ich meine.“
Der Eintritt kostet 8 Euro. Vorbestellungen über die Gemeindebücherei Ober-Olm: 06136 7638
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Schatten oder kein Schatten? Das ist in Bockenheim am 1. Februar wieder die Frage …
Alljährlich an Maria-Lichtmess, also am 2. Februar ist es soweit: Nicht nur in Amerika, sondern auch in Bockenheim wird der Murmeltiertag gefeiert. Da der 2. Februar dieses Jahr auf einen Montag fällt, haben sich die Veranstalter – die Gemeinde Bockenheim und der Förderkreis Mundart Bockenheim e.V. – entschlossen, das Murmeltier bereits am Sonntag, dem 1. Februar 2026 aus dem Winterschlaf zu holen.
Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Behausung des Murmeltieres „Bockrem Bert“ neben dem Kneipp-Becken am Bockenheimer See hinter dem Haus der Deutschen Weinstraße. Dort wird das Murmeltier standesgemäß von Ortsbürgermeister Uli Keidel gemeinsam mit Wieland Benß und Dr. Michael Werner „geweckt“. Die Jungs und Mädels der Bockenheimer Burschenschaft 1813 werden „Bockrem Bert“ standesgemäß begrüßen. Im Anschluss erfolgt die Wettervorhersage des Murmeltiers: Bleibt der Winter noch weitere sechs Wochen, oder kommt das Frühjahr bald. Alles hängt davon ab, ob das tierische Wetterorakel seinen Schatten sieht oder nicht. Ist es sonnig, könnte „Bockrem Bert“ seinen Schatten sehen und damit dem Winter noch weitere sechs Wochen geben. Ist es wolkig oder regnerisch, könnte das Frühjahr schon hinter der nächsten Ecke lauern. Musikalisch umrahmt wird die Vorhersage von den Hasslocher Mackenbachern. Der Kultur- und Verkehrsverein Bockenheim übernimmt in diesem Jahr die Bewirtung.
Hintergrund: Im 18. Jahrhundert wanderten viele Pfälzerinnen und Pfälzer nach Pennsylvania aus. Dort feiert man seit 1934 den „Grundsaudaag“. Basierend auf der Bauernregel für den 2. Februar „Wenn der Dachs an Maria Lichtmess einen Schatten sieht, bleibt es noch sechs Wochen lang Winter“. Da die Deutschen in Pennsylvania keinen Dachs hatten, entschieden sie sich für ein Murmeltier (Grundsau). Und seit 2. Februar 2020 gibt es in Bockenheim den ersten europäischen „Grundsaudaag“ – Murmeltiertag. Es wurde ein Zuhause für das Murmeltier mit dem Namen „Bockrem Bert“ geschaffen, die „Grundsau Lodsch Nr. 19 im alte Land“.
Was hinter dem archaischen Winterritual steckt und was „Groundhog Day“ mit einer „Elwedritsche-Jagd“ zu tun hat, erfahren Sie, wenn Sie hier klicken.
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Veröffentlicht amJanuar 12, 2026vonMichael Werner|Kommentare deaktiviert für Mundarttage Bockenheim 2026: Harald Schneider präsentiert „Totgebabbelt“
Totgebabbelt (2025)Autor Harald Schneider
Der Schifferstadter Autor Harald Schneider präsentiert am 17. April 2026 im Weingut Griebel, Weinstraße 50, um 19 Uhr seinen neuen Krimi „Totgebabbelt“, der die Mundartwettbewerbe in der Pfalz zum Gegenstand hat. Damit recherchiert Kommissar Palzki auch intensiv in Bockenheim und trifft bekannte Persönlichkeiten des Ortes.
Zum Inhalt: Jurymitglieder und Verantwortliche des Bockenheimer Mundartdichter-Wettstreites und anderer Mundartwettbewerbe der Region werden auf skurrile Art und Weise ermordet. Kommissar Palzki vermutet einen Serientäter, doch das Motiv bleibt völlig im Verborgenen. Die Ermittlungen führen den Kommissar durch idyllische Weindörfer und verwinkelte Gassen, während die Opferliste wächst. Als die Mordserie durch die unseriöse Berichterstattung eines übereifrigen Journalisten medial aufgebauscht wird, steigt der Druck.
Veranstalter ist der Förderkreis Mundart Bockenheim e.V. in Zusammenarbeit mit der Pfälzischen Mundart-Stiftung, die 2025 von Ute Zimmermann und Dr. Michael Werner gegründet wurde. Die Stifter werden die Ziele der neuen Initiative vorstellen und im Verlauf des Abends auch die Urkunde für das „Pfälzische Mundartgedicht 2026“ verleihen. Die Preisvergabe ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung und der pfälzisch-pennsylvanischen Zeitung „Hiwwe wie Driwwe“.
Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt und ist Teil der 49. Mundarttage Bockenheim, die vom 17. bis 19. April 2026 stattfinden. Der Eintritt kostet 10 Euro – der Betrag unterstützt pfälzische Mundartprojekte. Die Veranstalter freuen sich über einen vollen Saal.
Kartenreservierungen vorab per Mail: Dr. Michael Werner (info@hiwwe-wie-driwwe.de)
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Erhalten Sie die aktuellen Auftritts- und Vortragstermine von Michael Werner hier: info@hiwwe-wie-driwwe.de
Aktuelle Termine:
27. März 2026: Abschlussveranstaltung des 1. Rheinhessischen Mundart-Festivals mit allen Beteiligten in der Neubornhalle Wörrstadt, 20 Uhr (Info: kulturkreis-woerrstadt.de)
16. April 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" in Otterstadt (Remigiushaus, 19 Uhr)
17. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Harald Schneider präsentiert sein Buch "Totgebabbelt", Weingut Griebel, Weinstraße 50, 19 Uhr. Eine Veranstaltung der Pfälzischen Mundart-Stiftung
18. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Mundart-Werkstatt (Vormittag) und 2. Pälzer Prosa Wettbewerb (Nachmittag), Weingut Griebel
9. Mai 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung). Theater Alte Werkstatt, Frankenthal
5. Juni 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung) beim Saarländischen Genealogentag
19. September 2026: Michael Werner begleitet eine Kulturveranstaltung des HuK Undenheim e.V. mit pennsylvanisch-deutschen Liedern
17. Oktober 2026: 74. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit in Bockenheim. Festzelt, ab 14 Uhr.
23. Oktober 2026: Multimedia-Vortrag zum Thema "Der Elwedritsche-Code" in Undenheim; Heimatmuseum, 19 Uhr.
Macht mit beim "Pälzer Prosa Preis 2026". Einsendeschluss ist am 1. Februar 2026. Der Wettbewerb findet am 18. April 2026 statt.
Mundarttage Bockenheim 2026
Die Mundart-Werkstatt für pfälzische Nachwuchsautorinnen und Autoren. Termin: 18. April 2026. Bewerbungen sind bis 1. Februar 2026 möglich. Bitte dem Link folgen ...
Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit 2026
Macht mit beim "Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit". Auch Texte aus der Kurpfalz, der Saarpfalz, Rheinhessen, Südhessen und dem Naheland sind willkommen.