Germantown – Neuanfang in Amerika

1777: Die Schlacht um Germantown zwischen britischen Truppen und amerikanischen Rebellen

Von Michael Werner

„Deitscheschteddel“, so nannten die Deutschen in Pennsylvania ihre kleine Ansiedlung – ein Straßendorf, gegründet von 1683 ausgewanderten Krefelder Familien: Reformierte, Mennoniten und Quäker. Die Rechte zur Anlage des Ortes hatte der Jurist Franz Daniel Pastorius (1651-1719) für die Frankfurter Land-Compagnie käuflich von William Penn (1644-1718) erworben, der Siedler für seine junge Kolonie jenseits des Ozeans suchte. Penn selbst hatte das Land vom englischen König zugesprochen bekommen, aber das ist eine andere, längere Geschichte.

Jeder sollte in Pennsylvanien – „Penns Waldland“ – nach seiner Façon glücklich werden und seinem eigenen Glauben folgen können. Besonders für religiöse Minderheitengruppen wie die Mennoniten war dies eine Einladung, die auf offene Ohren stieß. 1677 war William Penn durch die Niederlande und Deutschland gereist und hatte am 23. Juni in „Krisheim“ (Kriegsheim, heute ein Stadtteil von Monsheim) bei einem Zwischenstopp auf dem Weg von „Mentz“ (Mainz) über Worms und Mannheim nach Heidelberg persönlich für seine Kolonie geworben. Die Nacht verbrachte er innerhalb der Mauern von Frankenthal.

Bereits 1685 kamen die ersten Pfälzer Mennoniten aus Kriegsheim in Philadelphia an. Germantown – so der englische Name – lag nur ein paar Meilen nördlich und war vom Hafen aus bequem zu erreichen. Über die Situation der ersten Deutschen schreibt Pastorius: „Den 24. Octobr. 1685 habe ich Franciscus Daniel Pastorius auf Gutbefinden unsers Gouverneurs noch eine neue Stadt Namens Germanton (sic!) oder Germanopolim zwo Stund Wegs von Philadelphia angelegt, allwo ein gut schwarz tragbares Erdreich und viel frische gefundene Brunnenquellen, viel Eichen-, Nuß und Castanien-Bäume, auch eine gute Weyde für das Vieh hat. Der Anfang bestunde nur in 12 Familien von 41 Köpfen, meistens hochteutschen Handwercks-Leuten und Webern, weil ich wahrgenommen, daß man des leinen Tuches nicht würde entbehren können. Die Haupt-Gasse dieser Stadt machte ich 60 Schuh breit und die Zwerch-Strassen 40, das Spatium oder Grundplatz zu einem jeglichen Hause und Garten ist so viel als 3 Morgen Ackers, für meine Wohnung doppelt so viel.“

Im Jahr 1688 verfasste die Quäker-Gemeinde in Germantown in deutscher Sprache einen schriftlichen Protest gegen die Sklaverei – den ersten überhaupt. Bis zur endgültigen Abschaffung sollte es noch bis weit ins 19. Jahrhundert dauern.

Für die nachfolgenden hundert Jahre spielte Germantown beim Zuzug weiterer Deutscher nach Pennsylvania eine wichtige Rolle. Es war der Anlaufpunkt für alle, die sich aus Philadelphia kommend nach Westen auf den Weg machten. Gab es bereits Freunde oder Verwandte im Land, hatten sie oft im „Deitscheschteddel“ schriftlich oder mündlich eine Nachricht hinterlassen, wo sie zu finden sind.

Der Ladenburger Johann Christoph Sauer (1695-1757) ließ sich 1724 in Germantown nieder, bestellte nach einigen Jahren Tätigkeit als Schneider in Frankfurt am Main Fraktur-Lettern und gründete 1739 die erste Druckerei. Sauer produzierte Kalender, Bücher und die erste deutsche Zeitung in der neuen Welt: die „Germantauner Zeitung“. 1743 druckte er die erste deutschsprachige Bibel. Mit seinem Unternehmen stand Sauer zeitweise in Konkurrenz zum Drucker, Verleger und Politiker Benjamin Franklin (1706-1790), einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten.

Um 1750 herum besuchte der schwedische Reisende Pehr Kalm den Ort und notierte: „Sechs Meilen entfernt von Philadelphia liegt Germantown. Dieser Ort hat nur eine Straße, ist aber fast zwei englische Meilen lang. Er wird zum größeren Teil von Deutschen bewohnt, die aus ihrer Heimat nach Nordamerika kommen und sich niederlassen, weil sie hier Rechte genießen, die sie sonst nirgends besitzen. Die meisten Einwohner sind Handwerker, die fast alles in solcher Quantität und ausgezeichneter Qualität herstellen, dass diese Provinz in kurzer Zeit nur noch sehr wenig aus England brauchen wird.“ Einige Jahrzehnte und einen Unabhängigkeitskrieg später, in dem es auch eine „Schlacht von Germantown“ (1777) gab, waren die Vereinigten Staaten 1783 mit dem „Frieden von Paris“ ein von England unabhängiger Staat.

1854 erfolgte die Eingemeindung Germantowns. Der Ort gehörte fortan als „Suburb“ zu Philadelphia und verlor im Zuge der Industrialisierung zunehmend seine dörfliche Struktur. Seine Rolle als Umschlagplatz für Informationen zwischen Siedlern und Neuankömmlingen hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend eingebüßt. Immer mehr Amerikaner mit nicht-deutscher Herkunft siedelten sich an, und spätestens seit den 1960er Jahren zählt das ehemalige „Deitscheschteddel“ zu den armen und nicht immer ungefährlichen Bezirken Philadelphias.

In den 1940er Jahren hatte die „Stevens High School“ in Germantown eine Schülerin, von der man später noch viel sehen, hören und lesen sollte: Grace Kelly (1929-1982). Die spätere Hollywood-Schauspielerin und Fürstin „Gracia Patricia“ von Monaco war die Tochter eines irischstämmigen Bauunternehmers. Spannender jedoch ist die Verwandtschaft mütterlicherseits. Ihre Großmutter Margarethe Berg (1870-1952) wurde in Heppenheim an der Bergstraße im Haus „Am Großen Markt 8“ geboren und wanderte 1890 in die Vereinigten Staaten aus. In jüngerer Zeit haben Ahnenforscher herausgefunden, dass auch der Heppenheimer Rennfahrer Sebastian Vettel mit Grace Kelly und damit Fürst Albert II. von Monaco verwandt ist. Die Welt ist eben doch ein Dorf.

Erfolgreicher Start für neue Elwedritsche-Website

http://www.paelzer-elwedritsche.de – Die Website zum Buch

Erfolgreich gestartet ist die neue Website „paelzer-elwedritsche.de“ zum kulturhistorischen Hintergrund des vermeintlichen pfälzischen Fabelwesens, die parallel zur Veröffentlichung des Buches „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ online gestellt wurde. In nur acht Wochen verzeichnete das Angebot bereits über 5.000 Abrufe.

In Ergänzung zum Buch wird hier in aktuell 36 Rubriken der historische und linguistische Background des Phänomens weiter beleuchtet. Während das Buch die kulturelle Verbindung zwischen der Pfalz und Pennsylvania in den Mittelpunkt rückt, betrachtet das neue Online-Angebot das Thema aus der Perspektive der indoeuropäischen Wanderungsbewegungen. Beginnend mit der Zeit der mesopotamischen Hochkulturen im 3. Jahrtausend v. Chr. wird der Weg eines Phänomens beschrieben, das sich im Verlauf der Geschichte immer wieder wandelt und in der Pfalz heute als „Elwedritsch“ bekannt ist.

Die Website listet Quellen, nennt interessante weiterführende Links und weist insbesondere auch auf Videos hin, die das komplexe Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Feedback zum Buch wird hier ebenfalls publiziert.

Die Informationen auf „paelzer-elwedritsche.de“ werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Elwedritsche in der SWR Landesschau

Michael Werner mit Patricia Küll und dem Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“

Herzlichen Dank für die Einladung in die SWR Landesschau am 3. Juni 2025 in Mainz. Ich war nicht sicher, wie man ein doch recht komplexes kulturhistorisches Thema wie das Phänomen „Elwedritsch“ in zwölf Minuten Interview bekommt. Ob das geklappt hat, kann überprüft werden, wenn man hier klickt.

Mundarten bewahren und stärken: Vorschlag für eine Dialektstrategie Rheinland-Pfalz

Von Michael Werner (Hiwwe wie Driwwe)

Vorwort

Der größte Reichtum von Rheinland-Pfalz ist seine Vielfalt – die Vielfalt der Landschaften zwischen Eifel und Pfälzerwald und die Vielfalt seiner Menschen, die sich in ihren Dialekten widerspiegelt. In einer Zeit globaler Mobilität ist der Dialekt für viele ein Stück Identität. Akzeptanz gegenüber Mundarten ist somit ein Teil des Respekts vor der Identität des Mitmenschen. Zugleich fördern Dialekte als Form der inneren Mehrsprachigkeit das Erlernen weiterer Sprachen.

Der nachfolgende Vorschlag ist dabei dem „Bockenheimer Manifest für Vielfalt und Toleranz“ aus dem Jahr 2024 verpflichtet, dem sich mehr als 180 Künstlerinnen und Künstler im Bereich Mundart angeschlossen hatten. Hierin heißt es wörtlich: „Wir Kulturschaffende im Bereich Mundart wünschen uns, dass die Pfalz ein Ort bleibt, der Vielfalt begrüßt und Toleranz lebt. Wir fühlen uns bereichert durch Menschen, die in den letzten Jahrzehnten aus anderen Teilen Deutschlands, aus Europa und der ganzen Welt zu uns gekommen sind, um zu bleiben und in der Pfalz eine Heimat zu finden. Sie brachten neue Perspektiven, Traditionen und Ideen mit, die uns allen zugutekommen. Unsere Heimat hat in den vergangenen Jahrhunderten mit offenem Herzen immer auch jene aufgenommen, die Zuflucht gesucht haben. Wir möchten, dass das auch in Zukunft so bleibt. Gemeinsam wollen wir die Zukunft gestalten. Und deshalb sagen wir laut: Uffbasse! Bloß net nochemol!“ Mit anderen Worten: Mundarten bedeuten sprachliche Vielfalt, und gleichzeitig bereichert gesellschaftliche Vielfalt auch die Mundarten und das Zusammenleben in Rheinland-Pfalz insgesamt.

I. Einführung

a. Ziele der Dialektstrategie Rheinland-Pfalz setzt sich zum Ziel, die rheinfränkischen und moselfränkischen Dialekte zu bewahren, zu fördern und zu stärken. In Zeiten von Globalisierung und Medienrevolution wächst das Bedürfnis der Menschen nach Halt und Beheimatung. Wer Mundart spricht, verweist auf seine Herkunft und stärkt seine persönliche sowie regionale Identität.

b. Gegenstand der Dialektstrategie Besonders prägend für Rheinland-Pfalz sind die historisch verankerten Dialekte, die sich grob in zwei große Familien unterteilen lassen:

  • Rheinfränkisch: Vorwiegend in der Pfalz, Rheinhessen und an der Nahe gesprochen.
  • Moselfränkisch: Beheimatet in der Eifel, im Hunsrück und im Westerwald.

Diese Dialekte gehören zu den mitteldeutschen Mundarten, welche die zweite Lautverschiebung nur teilweise durchgeführt haben. Die Strategie berücksichtigt dabei die kleinräumigen Unterschiede im Vokalismus, der Grammatik und der Wortgeographie (z. B. regionale Bezeichnungen für Alltagsobjekte).

c. Träger der Dialektstrategie Dialekt ist ein gesellschaftliches Phänomen, das aus der Sprechpraxis der Bevölkerung entsteht. Rheinland-Pfalz setzt daher auf das Engagement der Bürgergesellschaft und möchte organisch gewachsene Sprachpraxis schützen, statt staatliche Sprachvorgaben zu machen.

II. Die Strategie im Einzelnen

a. Wissen erhalten und stärken Um das immaterielle Kulturerbe zu schützen, muss man es kennen.

  1. Universitäre Forschung: Forschungsstellen für Dialektologie in Rheinland-Pfalz werden gesichert.
  2. Digitalisierung: Historische Tonbandaufnahmen und Dialektarchive sollen erschlossen und über interaktive Webportale der Öffentlichkeit und Lehrkräften zugänglich gemacht werden.
  3. Wörterbucharbeit: Die Fortführung und Online-Überführung großlandschaftlicher Dialektwörterbücher wird als wissenschaftliche Dokumentation des Wortschatzes unterstützt. Hier ist vieles erreicht, aber manches noch offen.

b. Sichtbarkeit verschaffen

  1. Markenbildung: Eine neue Dachmarke soll die Sichtbarkeit der Mundarten erhöhen.
  2. Veranstaltungen: Das Thema Dialekt soll einen festen Platz bei den Heimattagen und Landesfesten erhalten, insbesondere mit Formaten, die gezielt junge Menschen ansprechen.
  3. Medienförderung: Die Unterstützung von Film- und Medienproduktionen, in denen authentischer Dialekt gesprochen wird, soll intensiviert werden.

c. Bildung vermitteln Dialekt ist kein Hindernis, sondern eine Bildungskompetenz.

  1. Schulen: In den Bildungsplänen wird die Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Standardsprache und Dialekt als Teil der Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ gestärkt.
  2. Mundart in der Schule: Künstler (Autoren, Musiker) sollen regelmäßig Schulen besuchen, um in Doppelstunden oder Projekttagen die Freude am Dialekt zu vermitteln.

d. Zivilgesellschaft stärken

  1. Dachverband: Die Gründung eines Dachverbandes der Dialekte Rheinland-Pfalz wird angestrebt, um regionale Vereine (z. B. aus der Pfalz oder der Eifel) landesweit zu vernetzen.
  2. Landespreis für Dialekt: Zur Würdigung besonderer Leistungen in der Pflege und Vermittlung der Mundart wird ein dotierter Landespreis ausgelobt. Dieser wird jährlich in Kategorien wie Literatur, Musik, Neue Medien oder an „Dialektbotschafter“ vergeben.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung: info@hiwwe-wie-driwwe.de

Wilhelm Hauth – Der Chef-Tritschologe

Wilhelm Hauth (1950-2025) im Auswanderermuseum Oberalben im Jahr 2015

Zum Tod von Wilhelm Hauth

„Tritsch, tritsch – uiuiuiui“ – so habe ich Wilhelm Hauth kennengelernt. Das war bei einem Vortrag in seiner Heimatstadt Landau, möglicherweise im Jahr 2010. Jedenfalls sprach er überzeugend von der Pfalz als „Elwedritsche“- und Bayern als „Wolpertinger“-Gebiet – und davon, dass er sich zu einer Expedition aufmachen wollte, um die Zwischenbereiche dieser beiden Habitate zu erforschen. Insbesondere sei er auf der Suche nach „Elwetingern“ und „Wolpertritschen“. Dann erklärte er mit dem Brustton der Überzeugung Biologie und Verbreitung beider Populationen, Mutationen und natürlich seine besonderen Fangmethoden. Auf einem nachfolgenden Vortrag wolle er seine bahnbrechenden Erkenntnisse präsentieren. „Ich werde nachweisen, dass“ kam in seiner Rede bestimmt zwei Dutzend mal vor.

Gestern habe ich gelesen, dass er im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Auf seinem Folgevortrag war ich nicht gewesen, aber wir waren seitdem in Kontakt und einem freundschaftlichen Austausch. Er besuchte Veranstaltungen des Deutsch-Pennsylvanischen Arbeitskreises, und manchmal sah man ihn auch in Bockenheim bei Mundartveranstaltungen. Mich interessierte das Thema Tritschologie, und gleichzeitig wurde mir bei meinen regelmäßigen Aufenthalten in Pennsylvania immer mehr klar, dass hier etwas nicht stimmt: Die Gebräuche „hiwwe“ und „driwwe“ sind – abgesehen von der Jagd als solcher – einfach zu unterschiedlich. Die Elwedritsch in der Pfalz gilt als lustiger, aber scheuer Vogel. Die pennsylvanische Elbedritsch kommt düster-dämonisch daher, und man hält sich das, was sich dahinter verbirgt, besser vom Leib. Haus und Hof schützt man vor diesem Einfluss. Das passte nicht zusammen. Der Widerspruch löst sich erst auf, wenn man die Elbedritsch in Pennsylvania als 300 Jahre ältere Variante des fantastischen Tierwesens begreift, das man heute in der Pfalz jagt. Ich sprach öfter mit Wilhelm über das Thema, auch über meinen Entschluss, ein Buch zum Thema „Elwedritsche“ zu schreiben und der Geschichte darin auf den Grund zu gehen. Er hat mich bestärkt und das Crowdfunding noch im Januar 2025 großzügig unterstützt. Als ich ihm im April das fertige Buch schickte, blieb es jedoch unerwartet ruhig. Da ich wusste, dass seine Gesundheit seit längerem angeschlagen war, rechnete ich mit einem Anruf oder einer Mail zu einem späteren Zeitpunkt. Jetzt erreichte mich die Todesnachricht, die mich sehr traurig macht.

Wilhelm Hauth in einem Interview in Hiwwe wie Driwwe Ausgabe 2 (2012)

Denn die Pfalz verliert mit Wilhelm Hauth den unumstrittenen Chef-Tritschologen. Jahrzehntelang hat er das Jägerlatein rund um die Elwedritsche-Jagd gesponnen und vermehrt – immer ausgesprochen unterhaltsam. Als er sich im vergangenen Jahr aus dem Elwetrittche Verein Landau zurückzog, fand sich kein Nachfolger. So musste sich der Verein 2024 auflösen. Auch Gernot Rumpf (1941-2025), Schöpfer des wundervollen Elwedritsche-Brunnens in Neustadt an der Weinstraße, ist vor wenigen Wochen verstorben. Diese Daten markieren im kulturellen Leben der Pfalz eine tiefe Zäsur. Hoffentlich finden sich irgendwann Jüngere, die in die großen Fußstapfen von Wilhelm Hauth treten.

Was die wirkliche Herkunft der Elwedritsche betrifft, waren Wilhelm Hauth und ich am Ende übrigens völlig einig. Darüber sprach der listige Tritschologe mit mir aber nur unter vier Augen. Sobald die Tür aufging, die Bühne wartete und das Publikum klatschte, machte er sich wieder auf die Suche nach „Elwetingern“ und „Wolpertritschen“.

„Weidmannsheil“, lieber Wilhelm – wo immer du jetzt jagst.

Der Pälzylvanier

Die „Shooflies“ kommen in die Pfalz

The Shooflies – Pennsylvania Dutch Band

Die „Shooflies“ sind eine singende Familienband rund um die Schwestern Brigitte Weinsteiger und Erika Gustavson. Mit dabei sind auch Erikas Mann Pete und ihre Tochter Adelaide. Im Oktober 2025 kommen sie auf ihrer „Hiwwe wie Driwwe Palatinate Tour“ für insgesamt fünf Konzerte in die Pfalz. Sie stellen die pennsylvanisch-deutsche Kultur in Musik und Texten vor. Gemeinsam singen sie traditionelle pennsylvanisch-deutsche Folk Songs mit Gitarre, Banjo, Geige, Bass, Harfe und vierstimmigem Chorgesang. Und das sind die aktuell geplanten Termine:

  • 16. Oktober 2025: Auswanderermuseum Oberalben, 19 Uhr
  • 17. Oktober 2025: Gemeindebücherei Ober-Olm, 19 Uhr
  • 18. Oktober 2025: Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit Bockenheim, 14 Uhr
  • 18. Oktober 2025: Heimatmuseum Altrip, 20 Uhr
  • 19. Oktober 2025: Deutsch-Pennsylvanischer Tag, Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern,

Das Video zeigt die Band bei einem Auftritt im One-Room-Schoolhouse in Kutztown auf dem Gelände des Pennsylvania German Cultural Heritage Centers. Sie gelangen zum Video, wenn Sie hier klicken. Die „Hiwwe wie Driwwe Palatinate Tour“ wird von „Hiwwe wie Driwwe“ seit 2008 durchgeführt. 21mal waren seitdem Künstler unter diesem Label in der Pfalz unterwegs.

Pälzer Krischer in Kutzeschtettel

Ende Juni 2025 starten die „Pälzer Krischer“ aus Altrip ihre Pennsylvania-Reise. Innerhalb einer Woche werden sie mehrere Auftritte im Pennsylvania Dutch Country absolvieren. Höhepunkt ist der Auftritt beim „Pennsylvania German Day“ des Pennsylvania German Cultural Heritage Centers in Kutztown gemeinsam mit Scott Reagan. Wir wünschen den Krischern viel Spaß bei der „Hiwwe wie Driwwe Pennsylvania Tour 2025“ und sind gespannt, mit welchen Eindrücken sie in die Pfalz zurückkehren.