Posted onJanuary 3, 2026byMichael Werner|Comments Off on Mundarttage Bockenheim 2026: Harald Schneider präsentiert „Totgebabbelt“
Totgebabbelt (2025)Autor Harald Schneider
Der Schifferstadter Autor Harald Schneider präsentiert am 17. April 2026 im Weingut Griebel, Weinstraße 50, um 19 Uhr seinen neuen Krimi „Totgebabbelt“, der die Mundartwettbewerbe in der Pfalz zum Gegenstand hat. Damit recherchiert Kommissar Palzki auch intensiv in Bockenheim und trifft bekannte Persönlichkeiten des Ortes.
Zum Inhalt: Jurymitglieder des Bockenheimer Mundartdichter-Wettstreites und anderer Mundartwettbewerbe der Region werden auf skurrile Art und Weise ermordet. Kommissar Palzki vermutet einen Serientäter, doch das Motiv bleibt völlig im Verborgenen. Die Ermittlungen führen den Ermittler durch idyllische Weindörfer und verwinkelte Gassen, während die Opferliste wächst. Als die Mordserie durch die unseriöse Berichterstattung eines übereifrigen Journalisten medial aufgebauscht wird, steigt der Druck.
Veranstalter ist der Förderkreis Mundart Bockenheim e.V. in Zusammenarbeit mit der Pfälzischen Mundart-Stiftung, die 2025 von Ute Zimmermann und Dr. Michael Werner gegründet wurde. Die Stifter werden die Ziele der neuen Initiative vorstellen und im Verlauf des Abends auch die Urkunde für das „Pfälzische Mundartgedicht 2026“ verleihen. Die Preisvergabe ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung und der pfälzisch-pennsylvanischen Zeitung „Hiwwe wie Driwwe“.
Die Veranstaltung ist Teil der 49. Mundarttage Bockenheim, die vom 17. bis 19. April 2026 stattfinden. Der Eintritt kostet 10 Euro – der Betrag unterstützt pfälzische Mundartprojekte. Die Veranstalter freuen sich über einen vollen Saal.
Kartenreservierungen vorab per Mail: Dr. Michael Werner (info@hiwwe-wie-driwwe.de)
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Der Förderkreis Mundart Bockenheim e.V. lädt zur Teilnahme am “Pälzer Prosa Preis 2026” ein. Mitmachen können alle, die sich dem Pfälzischen verbunden fühlen. Der Wettbewerb findet im Rahmen der Mundarttage Bockenheim am 18. April 2026 statt. Die Veranstaltung findet wieder im Weingut Griebel in Bockenheim statt.
Es kann ein bislang unveröffentlichter Text in pfälzer Mundart eingereicht werden. Kurze Zitate sind möglich, wenn sie markiert werden. Passagen mit Reimen sind ebenfalls möglich, wenn der Erzählcharakter des Textes gewahrt bleibt. Die Ermittlung der Platzierungen erfolgt nach persönlicher Präsentation aller von der Jury ausgewählten Texte im Rahmen der Veranstaltung. Bei der Präsentation stehen allen ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern exakt sechs Minuten zur Verfügung. Dauert der Vortrag länger, gibt es Punktabzüge. Bitte schicken Sie die Beiträge als PDF-Datei an michael-werner@t-online.de. Eine Einreichung per Post ist nicht möglich. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Name und Absenderangaben mit vollständiger Anschrift einschließlich Postleitzahl, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie ein Kennwort sind in der Mail anzugeben und dürfen nicht auf dem Wettbewerbstext selbst stehen. Auf dem Wettbewerbstext darf ausschließlich das Kennwort notiert sein, das eine Zuordnung von Text zu Autor bzw. Autorin erlaubt.
Einsendeschluss ist am 2. Februar 2026.
Der Siegerbeitrag wird mit einem Preisgeld in Höhe von EUR 200,00 prämiert. Für den zweitplatzierten Beitrag werden EUR 100,00, für den drittplatzierten Beitrag EUR 50,00 ausgeschüttet. Die Auswahl der Beiträge für die Veranstaltung erfolgt durch eine unabhängige Fachjury nach literarischen Gesichtspunkten. Diese Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar. Die abschließende Festlegung der Preisträger bzw. Preisträgerinnen erfolgt über eine Publikumsabstimmung vor Ort. Eine über die Preisgelder hinausgehende Vergütung für die Veröffentlichung und Nutzung der Beiträge ist ausgeschlossen.
Die Teilnehmenden räumen dem Veranstalter das nicht-ausschließliche, unwiderrufliche Recht ein, den eingereichten Beitrag zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkt und unentgeltlich stets im Zusammenhang mit dem Wettbewerb „Pälzer Prosa Preis“ verwenden zu dürfen. Dies gilt unabhängig davon, in welchem Medium die Veröffentlichung erfolgt. Die personenbezogenen Daten der Teilnehmenden werden zum Zwecke der Durchführung des Wettbewerbs gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 b) DSGVO gespeichert und nach Beendigung des Wettbewerbs gelöscht, es sei denn, die Daten werden zur Erfüllung einer gesetzlichen Nachweispflicht auch über diesen Zeitpunkt hinaus benötigt. Die Löschung der Daten erfolgt dann mit dem Wegfall ihrer Nachweispflicht. Mit der Teilnahme am Wettbewerb stimmt der/die Bewerber/in den vorstehenden Teilnahmebedingungen und Nutzungsrechten zu. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht. Bei Verstößen gegen die Teilnahmebedingungen behält der Förderkreis Mundart Bockenheim e.V es sich vor, einen eingereichten Beitrag vom Wettbewerb auszuschließen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Schirmherrschaft für den „Pälzer Prosa Preis“ hat der Literarische Verein der Pfalz e.V. übernommen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Michael Werner, Mitglied der Jury: info@hiwwe-wie-driwwe.de.
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Zum dritten Mal in Folge gewinnt Matthias Zech (Speyer) den Pfälzischen Mundartdichter-Wettstreit – diesmal mit dem Text “Hasselniss vum Vadder”. Dass die Jury so entschieden hat, konnte er selbst kaum glauben. Zweiter wurde Manfred Dechert (Ludwigshafen) mit “Mer redde nix”, Dritte Silvia Kästner (Mainz) mit “äfach mol liche bleiwe”. Den Publikumspreis erhielt Maritta Reinhardt (Wonsheim) mit ihrem Gedicht “Realität”. Den “Preis fer Neie” sicherte sich Uwe Jung (Rommersheim). Den Sonderpreis für den besten Text zum Thema “300 Jahre Casanova” schrieb nach Meinung der Zuschauer Cornelius Molitor mit “De Casanova im Alder”. Den Dautermann-Preis für die beste mundartliche Neuveröffentlichung erhielt Hermann J. Settelmeyer für sein Buch “Gut ufghowe – Gedichte und Geschichten in Pfälzer Mundart” (Maiermedien, Lingenfeld 2024). Den “Hiwwe wie Driwwe Award” für den besten pennsylvanisch-deutschen Text erhielt Patrick Donmoyer (Kutztown, PA). Begeistert war das Publikum von der musikalischen Umrahmung der Veranstaltung. Für diese sorgte die Band “The Shooflies” aus Pennsylvania, die im Rahmen der “Hiwwe wie Driwwe Tour 2025” an diesem Tag in Bockenheim zu Gast waren.
Bürgermeister Uli KeidelLandrat Hans-Ulrich IhlenfeldThe Shooflies aus PennsylvaniaMaritta Reinhardt (Wonsheim)Manfred Dechert (Ludwigshafen)Max Stapf (Weisenheim am Sand)Ina Schmitt (Enkenbach-Alsenborn)Günter Groß´(Ottweiler)Matthias Zech (Speyer)Renate Demuth (Kaiserslautern)Stefan Klopp (Bliesransbach)Silvia Kästner (Mainz)Cornelius Molitor (Kaiserslautern)Gerburg Zech (Neustadt)Uwe Jung (Rommersheim)Dr. Michael Werner (Moderation)Die Preisträger 2025The ShoofliesVolles Haus in BockenheimVolles Haus in BockenheimThe Shooflies73. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit 2025 in Bockenheim
Hasselniss vum Vadder
frieher do hot er viel gebabbelt gerechent hot er schnell fescht gschafft hot er fer uns un alle Leit hot er gholfe draagelangt un hiegelangt uff alle Zochziche gedanzt gelacht un verzehlt un verzehlt un gelacht
des alles kanner himmie heit mit seine 91 er hert nix mäh er kennt känns mäh hot uffghert zu verzehle
stunnelang dut er draus uff de Terrass Niss uffmache Hasselniss aus seim Gaade
e Kinnerbreigläselsche voll hot er mer mitgewwe
un ich du jeden Morche do draus immer norre äänie in mei Müsli ää äänzischie
do drin is alles do drin do is sei ganzie Lieb sei ganzes Leewe
in dere Hasselnuss fer mich
Matthias Zech (Speyer) 1. Platz
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Comments Off on Matthias Zech gewinnt Mundart-Wettstreit
Vadder, ich muß geh Des war ewe e Ohrfeich se vel Muß fort aus dem Kaff wose sich bloß die Mäuler verreiße iwwer die wo e anneres Lewe han wolle Baun Eier Häuser allee unn werrn glicklich uff Eire Poschte in de Ämter werrn seelich in Eierm Vorgarte unn Eierm Verein Drum muß ich geh
Ich fahr jetzt fort aus dem schääne langweiliche Ort do Mei Määre is aa gang drum fahr ich weit weit fort Vive la France Wer weeß was werd Wer weeß was kummt Do wo ich jetzt bin brauchsche kää Abitur sondern: es: Iwwerlewe kenne!
Bu kum hääm – hans net so gemäänt Bei de Fremdelegion sinn schun Manche nimmie hämkumm! Musch doch Niemand zeiche- das de e Held bisch Vadder, es is zu spät Sollese mich in Afrika abschieße oder sunschtwo uff de Welt
Vadder, ich muß geh Will net lewe als Halbdoter in Eierm Dorf met Eicheheim unn me Bier zuvel in de Wertschaft Hasch geh misse, Bu Han manche Nacht net geschlof Hasch recht – des war e Ohrfeich zuvel! No Zwanzich Johr kummt e Bu in Uniform unn de Vadder is aa e bißche stolz
Bu, loß Dich dricke Des war Dei Weg
1. Preis Lyrik beim 18. Sickinger Mundartdichter-Wettstreit September 2025
Posted onSeptember 27, 2025byMichael Werner|Comments Off on Manfred Dechert und Matthias Zech gewinnen 18. Sickinger Mundartdichter-Wettstreit
Eine Bühne voller Preisträger, Verantwortliche und Jury-Mitglieder: Manfred Dechert (5. von links) siegte in der Sparte Lyrik, Matthias Zech (4. von links) war im Bereich Prosa erfolgreich
Seit 1991 findet alle zwei Jahre der Sickinger Grumbeere-Markt statt, in dessen Rahmenprogramm der Mundartdichter-Wettstreit durchgeführt wird. Matthias Zech aus Speyer gewann mit “Die Brief vun de Lilly” in der Sparte Prosa. Hier kamen Lothar Sattel und Maritta Reinhardt auf die Plätze 2 und 3. Manfred Dechert (Ludwigshafen) gewann im Bereich Lyrik mit “Vadder, ich muss geh” vor Norbert Schneider und Renate Demuth. Sonderpreise gingen an Thomas Sattel und Rolf Büssecker. Mit etwa 50 Gästen war das Rathaus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben gut gefüllt. Marktgraf Lasse Burkhardt wurde nach zwei Jahren verabschiedet und die neue Marktgräfin Johanna Seibert vorgestellt. Die Moderation lag bei Denise Adrian. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Hoffmann-Hammer-Trio aus Neupotz. Die Pfälzische Mundart-Stiftung hatte den Druck des Programmheftes mit allen Texten finanziell unterstützt.
Lea Straßer und Sonja Bauer mit Ute Zimmermann und Michael WernerDenise AdrianHoffmann-Hammer-Trio (hier zu zweit)VG-Bürgermeister Patrick SemaWerner SüsMatthias ZechMaritta ReinhardtRenate DemuthManfred DechertRolf BüsseckerSonja Bauer mit Patrick Sema und Lasse BurkhardtJohnna Seibert mit Denise AdrianThomas SattelPreisträgerPreisträger mit Orga-Team und Jury-Mitgliedern
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Macht mit beim "Pälzer Prosa Preis 2026". Einsendeschluss ist am 1. Februar 2026. Der Wettbewerb findet am 18. April 2026 statt.
Mundarttage Bockenheim 2026
Die Mundart-Werkstatt für pfälzische Nachwuchsautorinnen und Autoren. Termin: 18. April 2026. Bewerbungen sind bis 1. Februar 2026 möglich. Bitte dem Link folgen ...