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Was Elwedritsche wirklich sind: Der psychologisch-memetische Erklärungsansatz mit eingebetteter „benign violation theory“

Düster-dämonisch, nicht lustig-verspielt: Die pennsylvanisch-deitsche Elbedritsch (aus Dave Klines Video The Twelve Dutchie Daags of Grischtdaag, 2025)

Von Michael Werner

Der zwischen 2020 und 2025 entstandene psychologisch-memetische Ansatz verbindet mehrere psychologische Theorien zur Erklärung, warum die Elwedritsche als Figur entstanden ist und bis heute weiterlebt. Zentral ist dabei die Idee, dass sich ein ursprünglich angsterregender nächtlicher Druckdämon, der seine Existenz dem medizinischen Phänomen der Schlafparalyse verdankt, über psychologische und memetische Mechanismen und Humor zu einer harmlosen, aber emotional wirksamen imaginären Kreatur verwandelt. Unter „Memen“ versteht man hierbei „kulturelle Sinneinheiten“ wie eine Melodie, ein Märchen oder eben das Konzept eines Schaddämons, der in der Dunkelheit Menschen bedroht. Diese Konzepte mutieren bei der Weitergabe von Generation zu Generation.

Die Kernidee ist hierbei: Mythen werden bei dieser Weitergabe nicht nach „wahr“ oder „falsch“ ausgewählt, sondern danach, wie gut sie sich emotional und kommunikativ weitertransportieren lassen. Mythen konkurrieren wie „Meme“ um Aufmerksamkeit; Varianten, die zugleich Angst und soziale Bindung erzeugen, setzen sich eher durch. Die Elwedritsche bleibt stabil, weil sie gerade ambivalent ist: nicht zu gefährlich (sonst sozial unerwünscht), nicht zu harmlos (sonst langweilig), sondern humorvoll-bedrohlich genug, um immer wieder erzählt zu werden.

Ausgangspunkt ist der Wandel von einer drückenden, angstbesetzten Nachtgestalt (Albdrude) zu einer kleineren, scherzhaften Waldfigur. Psychologisch wird das als Prozess der Externalisierung und Projektion beschrieben: Unerklärliche Phänomene wie Schlafparalyse, Atemnot oder Albträume werden einer äußeren Gestalt zugeschrieben. Man spricht in der Psychologie auch von „Hyperactive Agent Detection Device“ (HADD). Ein Gefühl wird als handelnde „Person“ – hier ein Dämon – interpretiert. Diese äußere Figur dient als „Container“ für Angst; sie macht das Unkontrollierbare benennbar und kulturell handhabbar und kann später abgeschwächt und humorisiert werden.

Eine Schlüsselrolle spielt hierbei die „Benign Violation Theorie“ (BVT), nach der Humor entsteht, wenn eine Normverletzung gleichzeitig als Verstoß und als harmlos erlebt wird. Die frühere Bedrohung löst sich nicht auf, sondern wird zur „harmlosen Grenzüberschreitung“: Das Wesen bleibt unheimlich, ist aber sozial gezähmt und darf belacht werden. So wird Angst nicht verdrängt, sondern in ein kontrollierbares, gemeinsames Lachen überführt; die Figur bleibt spannend, ohne real zu bedrohen.

Die Elwedritsche-Jagd ist damit ein psychologisches Ritual, das eine inszenierte Konfrontation mit dem vormals Bedrohlichen darstellt. Die Jagd simuliert Gefahr, das Scheitern der Suche ist eingeplant und allen Beteiligten klar; damit entspricht sie exakt einer „harmlosen Normverletzung“ im Sinne der BVT. Psychologisch heißt das: Angst wird spielerisch verarbeitet, Kontrollverlust wird akzeptiert, und das Unbekannte wird in ein soziales Spiel integriert.

Die Elwedritsche kann als „memetisch stabile Grenzfigur“ beschrieben werden, die sich über Generationen hält, weil sie emotional aktiviert, ohne reale Gefahr zu erzeugen. Die Balance aus Restbedrohung, Humor und sozialer Einbettung maximiert die Wahrscheinlichkeit, dass Geschichten über sie weitererzählt werden. Die Figur steht so exemplarisch für kulturelle Strategien, in denen aus existenzieller Bedrohung ein soziales Spiel wird: Die Angst bleibt erkennbar, ist aber gezähmt und gemeinschaftlich bearbeitbar.

Die Elwedritsch ist damit kein Fabeltier und schon gar kein fantastisches Tierwesen. Sie ist als imaginäre Kreatur die Visualisierung kulturell verarbeiteter Urängste vor der Nacht und ihren Gefahren.

Zusammenfassung: Die Verbindung von Memetik, HADD (Hyperactive Agency Detection Device) und der Benign Violation Theory (BVT) bildet einen psychologisch-kulturellen Erklärungsansatz für das Entstehen und die Weitergabe von Mythen wie der Elwedritsche. HADD beschreibt die menschliche Neigung, auch bei unklaren oder zufälligen Ereignissen einen handelnden Agenten zu vermuten – etwa bei Albträumen oder unerklärlichen Geräuschen im Wald. Diese Neigung führt dazu, dass Angst und Unbekanntes in Form von Fabelwesen oder Dämonen „benannt“ und kulturell verarbeitet werden. Memetik erklärt, wie solche kulturellen Inhalte („Memes“) sich verbreiten und weiterentwickeln: Die Figur des Albdruden oder der Elwedritsche wird als kulturelles Meme weitergegeben, das sich durch Nachahmung und Anpassung in verschiedenen Regionen und Generationen verändert. Die Benign Violation Theory beschreibt, wie humorvolle oder spielerische Verstöße gegen Normen (wie Elwedritsche-Jagden) Angst und Bedrohung entschärfen können, indem sie eine „harmlose Normverletzung“ darstellen. Insgesamt sind diese Theorien wie folgt verknüpft:
• HADD sorgt für die Entstehung von Angst und die Projektion eines Agenten (Albdrude/Elwedritsche).
• Memetik erklärt die Verbreitung und Veränderung der Figur als kulturelles Meme.[library.oapen]
• BVT zeigt, wie humorvolle Rituale und Jagden die ursprüngliche Angst durch spielerische Normverletzungen entschärfen. Diese Verbindung ist zentral für die moderne Erklärung von Mythen und Brauchtum wie der Elwedritsche.

Zeitliche Rekonstruktion: Vom Druckdämon zur Elwedritsche
PhaseZeitraum (grob)Dominanter MechanismusBeschreibung
1. Primärer ErfahrungskernPrähistorisch – AntikeNeurophysiologisch (Schlafparalyse)Menschen erleben nächtlichen Druck, Atemnot, Präsenzgefühle. Diese universellen Erfahrungen verlangen nach Erklärung.
2. AgentifizierungAntike – FrühmittelalterHADDDas Gehirn interpretiert das Erlebnis als handelndes Wesen („etwas sitzt auf mir“). Entstehung von Nacht- und Druckdämonen.
3. Dämonologische StabilisierungFrühmittelalterReligiös-mythischFiguren wie Alb, Mahr, Drude, Trud werden sprachlich und kulturell fixiert. Angst ist primäre Emotion.
4. Regionalisierung & DialektisierungHoch-/SpätmittelalterLinguistisch-kulturellDie Wesen werden lokal umgedeutet, verkleinert, vermenschlicht oder vertierlicht. Übergang von kosmischem Dämon zu regionalem Nachtwesen.
5. EntdämonisierungFrühe NeuzeitAffektive AbschwächungMit abnehmender religiöser Angst verliert das Wesen seine existenzielle Bedrohlichkeit.
6. Humorale Transformation18.–19. Jh.Benign ViolationDas ehemals Gefährliche wird harmlos, aber normverletzend → es wird erzählbar, spielbar, belustigend.
7. Ritualisierung19.–20. Jh.SozialanthropologischEntstehung der Elwedritsche-Jagd als Gemeinschaftsritual mit klaren Rollen.
8. Memetische Optimierung20. Jh. – heuteMemetikDas Wesen wird narrativ stabil, variabel, lokal identitätsstiftend und generationenübergreifend weitergegeben.

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UPDATE: Die KI Gemini hat den Ansatz am 24. Dezember 2025 noch einmal überprüft und seine Bewertung wie folgt geändert:

Die psychologisch-memetische These zum Ursprung der Elwedritsche, wie sie auf elwedritsch.de und hiwwe-wie-driwwe.com (maßgeblich geprägt durch Dr. Michael Werner) dargelegt wird, stellt einen modernen, interdisziplinären Erklärungsansatz dar. Sie bricht mit der rein folkloristischen Sichtweise und deutet das Wesen als Ergebnis einer kulturellen Evolution.

1. Kern der These: Vom „Druckgeist“ zum „Scherzvogel“

Die These besagt, dass die Elwedritsch kein erfundenes Fabeltier im klassischen Sinne ist, sondern die „gezähmte“ Form eines uralten Angsterlebnisses. Der Ursprung liegt nicht in der Biologie, sondern in der menschlichen Neurologie und Psychologie.

2. Die drei Säulen der Argumentation

Neurophysiologische Basis (Schlafparalyse): Der reale Kern ist das Phänomen der Schlafparalyse (Schlaflähmung), bei dem Menschen nachts bewegungsunfähig aufwachen und Halluzinationen von Druck auf der Brust oder einer bedrohlichen Präsenz im Raum haben.

Agentifizierung (HADD): Das menschliche Gehirn nutzt den sogenannten Hyperactive Agency Detection Device (HADD), um unklare Reize sofort einer handelnden Person oder einem Wesen zuzuschreiben (überlebenswichtiger Instinkt). So wurde aus dem physischen Druckgefühl die „Albdrude“ oder der „Mahr“.

Benign Violation Theory (BVT): Dieser psychologische Ansatz erklärt den Wandel zum Humor. Eine „gutartige Verletzung“ (benign violation) liegt vor, wenn eine Bedrohung als eigentlich harmlos erkannt wird. Die angstbesetzte Drude wurde durch Spott, Überzeichnung (Vogelgestalt mit Brüsten/Geweih) und soziale Rituale (die Elwedritschenjagd) ins Lächerliche gezogen und damit psychologisch entschärft.

3. Bewertung der Stärken

Erklärung der Transformation: Die These erklärt schlüssig, warum aus einem ursprünglich bedrohlichen Nachtdämon (wie er in Pennsylvania als Elbedritsch teilweise noch düsterer besetzt ist) ein humorvolles Pfälzer Maskottchen wurde.

Memetische Fitness: Die Elwedritsch wird als „kulturelles Meme“ begriffen. Sie überlebt, weil sie eine perfekte Balance aus Rest-Grusel (das Mysterium der Nacht), skurrilem Aussehen (hoher Wiedererkennungswert) und sozialer Funktion (Identitätsstiftung, Einbindung von Neulingen bei der Jagd) bietet.

Interdisziplinäre Brücke: Sie verbindet Linguistik (Etymologie von Elbentrütsch), Medizingeschichte und Volkskunde.

Die These zeigt auf, wie die Figur mit den Auswanderern nach Pennsylvania reiste. Während sie in der Pfalz durch Wein-Kultur und Tourismus stark „verharmlost“ und humorisiert wurde, bewahrten die Überlieferungen in Amerika (Pennsylvania Dutch) oft länger den dämonischen Kern. Dies stützt die These, dass das Wesen eine kulturelle Variable ist, die sich je nach sozialem Umfeld anpasst.

Fazit der Bewertung

Die psychologisch-memetische These ist äußerst plausibel, da sie über die bloße Nacherzählung von Sagen hinausgeht. Sie bietet eine rationale Erklärung für:

Die Entstehung: Warum Menschen überhaupt an solche Wesen glauben (Biologie).

Die Form: Warum sie regional unterschiedlich aussehen (Kultur).

Das Überleben: Warum der Mythos trotz Aufklärung nicht ausstirbt (Memetik).

Sie macht die Elwedritsch von einem „Fake“ zu einem echten psychologischen Phänomen, das tief in der menschlichen Natur und der pfälzischen Sozialstruktur verwurzelt ist. Damit hat sich 2025 die Sicht auf die Elwedritsche deutlich verändert.

Plausibilitätsprüfung der KI Gemini 3 am 30. Dezember 2025

Squonk: Die Elbedritsche-Cousine

Von Michael Werner

Ein Fan der Rockband Genesis war ich nie, weswegen ich ihren Song „Squonk“ aus dem Jahr 1976 auch nicht kannte. Dort singen sie über ein Wesen, das in den Hemlock-Wäldern Pennsylvanias lebt. Es ist so hässlich, dass es sich dort versteckt. Und es weint den ganzen Tag wegen seines Aussehens und seiner Einsamkeit. Man kann versuchen, es zu fangen, wird aber niemals erfolgreich sein. Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

„Der Jäger betritt den Wald: Ich komme, um meine Fähigkeiten mit deinen zu messen. Jetzt hör her, lauf nicht weg. Ich bin ein Freund. (Ich werde ihn täuschen, dann werde ich ihn in meinen Sack treten.) Ich habe dich, du wirst nie entkommen. Auf dem Heimweg in jener Nacht den Sack über meinem Rücken, das Geräusch von Schluchzen auf meiner Schulter … als es plötzlich aufhörte.  Ich öffnete den Sack. Alles, was ich hatte, war: Ein Teich aus Blasen und Tränen, nur ein Teich aus Tränen.“ So singt – leicht gekürzt – Phil Collins im Lied „Squonk“.

Menschen haben Angst und finden Wege, das Böse rituell zu bannen – aber Menschen empfinden auch Mitleid und Scham. Von beidem handelt diese Geschichte. Um einen Anfang zu finden, muss kurz erläutert werden, was Elbedritsche sind. Zu dem Thema gibt es ein eigenes Buch: „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“. Es sei Lesern empfohlen, die hier tiefer einsteigen möchten. An dieser Stelle möchte ich nur eine kurze Zusammenfassung geben, soweit sie für den Squonk relevant ist.

Hinter der Elbedritsch steckt die Urangst vor der Nacht und vor bösen Einflüssen während der Dunkelheit. Das Thema ist so alt wie die Menschheit. Nachts starben Säuglinge, Schwangere, Wöchnerinnen und alte Menschen. Spätestens mit der Sesshaftwerdung versuchte man, die Schlafstuben mit magischen Symbolen, Sprüchen und Ritualen zu schützen. Das Phänomen wird erstmals in Mesopotamien greifbar, weil hier frühe Schrifttafeln Zeugnis ablegen. Angst und Abwehrstrategien wurden im fruchtbaren Halbmond auf die Nachbarn – Perser wie Juden – übertragen. Über indoeuropäische Wanderungsbewegungen und die jüdische Kulturgeschichte erreichte das kulturelle Muster das Rheintal. Was zunächst als Gottesstrafe angesehen wurde, schrieben die Menschen irgendwann anderen Menschen zu. Die Angst vor Hexen in der Nachbarschaft wuchs. Längst hatte das Phänomen einen Namen: Germanen sahen hier das Wirken sogenannter „Alben“ (vgl. Albtraum). Die Christen sprachen ab dem Mittelalter von Druden bzw.  Albdruden. Jüdische Nachbarn sahen in dem bösen Einfluss den Dämon Lilith. Um die Angst zu bändigen, wurde in der Region rund um Mainz, Worms und Speyer die „Albdrude“ zur „Elwedritsch“ verkleinert und in den Wald gejagt. Danach begann man, ihr rituell im Rahmen einer Jagd nachzustellen – um sicher zu gehen, dass von ihr wirklich keine Gefahr mehr ausgeht.

Doch was hat das mit dem pennsylvanischen Squonk zu tun, einer über und über mit Warzen übersäten Kreatur, die fortlaufend wimmert und sich bei Gefahr in Tränen auflöst? Die Geschichte ist alt, wurde aber erstmals im Jahr 1910 von William T. Cox in seinem Buch „Fearsome Creatures of the Lumberwoods“ aufgeschrieben und veröffentlicht. Wir müssen die Jagd einer Elbedritsch und eines Squonk vergleichen:

Beiden wird nachgestellt, in der Nacht und vorzugsweise bei eisiger Kälte. Beide werden jedoch nie gefangen. Bei der Elbedritsche-Jagd bleibt offen, weshalb das so ist. Insoweit hat das kulturelle Muster in diesem Punkt eine Leerstelle. Diese Leerstelle wird bei der Squonk-Jagd argumentativ ausgefüllt: Das Tier kann nicht gefangen werden, weil es sich aus Furcht vor der Gefangennahme in einem See von Tränen auflöst. Insoweit ist das kulturelle Muster „Squonk-Jagd“ eine Weiterentwicklung des Musters „Elbedritsche-Jagd“. Es liefert eine Begründung des jagdlichen Nicht-Erfolgs.

Daneben löst es ein weiteres Dilemma der Menschen auf: Eine Elbedritsch – auch wenn es sich um eine geschrumpfte Albdrude und damit letztlich eine Hexe handelt – in den Wald zu verbannen, ist nicht nett. Hier wird jemand aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und muss fortan allein im Wald hausen. Dass dieses Geschöpf traurig – vielleicht auch depressiv – sein könnte, ist nachvollziehbar. Die Verantwortung hierfür übernehmen möchten die Menschen dann aber doch nicht: Die Verbannung ist demnach nicht die Ursache der Traurigkeit, sondern weil das Geschöpf findet, es sehe mit seinem warzenübersäten Körper so schrecklich aus und sei damit eine Zumutung für die Gemeinschaft. Auch Hexen gelten gemeinhin als hässlich und müssen von der Gesellschaft getrennt werden (weshalb sie in Märchen ebenfalls im finsteren Wald hausen). Die Warze stellt eine Verwandtschaft zur Kröte her. Historisch gesehen galten die Tiere als Hexengefährten, und es gab die Vorstellung, dass man Kröten als schädliche Magie vor Häusern vergraben könnte. Auch wurden Kröten bei der Zubereitung von Zaubertränken verwendet.

An diesem Beispiel kann man gut nachvollziehen, wie kulturelle Muster – die Wissenschaft spricht auch von „Memen“ – sich über die Zeit immer wieder verändern, um sie an neue Bedürfnisse anzupassen. Dass der Squonk ein Abkömmling der Elbedritsch ist, steht für mich jedenfalls außer Frage. In Johnstown im westlichen Pennsylvania feiert man zu Ehren des Squonks seit ein paar Jahren im August sogar ein Fest: die Squonkapalooza. Alles dreht sich hier um die vermeintlich traurigste Kreatur der Welt.

Mehr Infos gibt es hier: http://www.elwedritsch.de

The Squonk (Youtube-Video)

Warum in Pennsylvania Elwedritsche katzenartig sind

Von Michael Werner

Natürlich will ich nicht allzu viel von dem verraten, was im Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ stehen wird. Aber ein paar kleine Blicke durchs Schlüsselloch möchte ich doch noch gewähren. Nicht ohne Grund sieht die pennsylvanisch-deutsche Elbedritsch auf dem Buchcover katzenartig aus. So beschreiben sie in Amerika die meisten Menschen (ich will aber nicht verschweigen, dass es auch geflügel- und vogelartige Darstellungen gibt). Ich habe ja schon verraten, dass man aus meiner Sicht der Migrationsspur der Indoeuropäer folgen muss, um das Wesen der Elwedritsche zu ergründen. Jetzt ergänze ich: Folge der Spur der (schwarzen) Katze.

Katzen und Menschen teilen das Leben schon seit Jahrtausenden, und auf dem Bauernhof hat eine Katze vor allem eine Funktion: die Schadensabwehr von Schädlingen wie Mäusen, um die Getreidevorräte zu sichern. Dies passt sich gut ein in die bäuerlichen Abwehrmaßnahmen, die ich in einem etwas älteren Artikel auf dieser Seite beschrieben habe. Man geht davon aus, dass die Ägypter etwa 2000 v. Chr. die ersten Katzen domestizierten. Man weiß aber auch seit kurzem, dass in Mesopotamien Wildkatzen schon vor 100.000 Jahren (die Zahl ist korrekt!) unter Menschen lebten und dort etwa zur gleichen Zeit wie Hunde, Schafe und Ziegen domestiziert wurden. Das wäre dann zeitlich etwa der Bereich der Sesshaftwerdung der Menschen im fruchtbaren Halbmond ab 10.000 v. Chr. – Ausgrabungen in den letzten zehn Jahren haben hier neue Erkenntnisse gebracht.

Wertschätzung genossen Katzen in Ägypten bald nach Beginn der ägyptischen Zivilisation um 5000 v. Chr. – um 450 v. Chr. wurde as Töten einer Katze mit dem Tod bestraft. Die Göttin „Bastet“, üblicherweise als Katze oder Frau mit Katzenkopf dargestellt, war eine wichtige Gottheit im ägyptischen Götterpantheon. Sie war die Hüterin von Herd und Heim, Beschützerin von Frauengeheimnissen und eine Wächterin, die böse Krankheiten und Geister abhielt. Wer mein Buch liest, wird diese Aspekte an einigen Stellen wiederfinden.

Berühmt ist die Geschichte aus der Schlacht von Pelusium (525 v. Chr.). Hier kämpfte Kambyses II. von Persien gegen die Armee des ägyptischen Pharaos Psammetich III. Die Perser siegten, u.a. weil der Herrscher Katzen vor den Invasionstruppen in Richtung der Stadt Pelusium am Nil treiben ließ. Auch malten die persischen Soldaten Bilder von Katzen auf ihre Schilde und hielten möglicherweise Katzen in ihren Armen, als sie hinter der Herde von Katzen marschierten. Die Ägypter zögerten, sich zu verteidigen – aus Angst, den Katzen Schaden zuzufügen. Dies hätte (siehe oben) mit dem Tod bestraft werden können. Demoralisiert gaben die Ägypter die Stadt auf.

Die Ägypter sind keine Indoeuropäer, aber unser Wort für Katze stammt von dem ägyptischen „quattah“ ab. Es ist damit ein Lehnwort im Indoeuropäischen, von dem sich u.a. engl. „cat“, franz. „chat“ und dt. „Katze“ ableiten. Auf der östlichen Flanke des Indoeuropäischen – in Indien – werden Katzen in großen literarischen Epen erwähnt. Die Geschichte vom gestiefelten Kater basiert auf einer indischen Volkssage aus dem 5. Jahrhundert vor Christus.

Es ist wahrscheinlich, dass die zeitlich sehr frühe und hohe Bedeutung der Katzenverehrung in Ägypten mit der Zeit auf die mesopotamischen Völker abstrahlte. Die Verbindung des Tieres mit dem Schutz von Heim und Herd (Feuer) und der Abwehr von Krankheiten und Geistern ist etwas, was sich im Glaubenssystem der Menschen im fruchtbaren Halbmond zu einem frühen Zeitpunkt festgesetzt haben könnte. Jedenfalls ging vieles von dem mit auf die Reise, als sich die Indoeuroper ab etwa 6000 v. Chr. erst nach Norden, dann nach Westen und Osten in Bewegung setzten. Vielleicht nicht im allerersten Migrationsschub, aber in späteren …

Das ist die Vorgeschichte, die ich nicht in mein Buch übernommen habe, weil es zu weit geführt hätte. Uns begegnet die Katze in „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“ als Zugtier des Streitwagens einer germanischen Göttin und im Mittelalter und der frühen Neuzeit als Begleiterin von Hexen. Man musste sich vor schwarzen Katzen in Acht nehmen, die den Weg in einer bestimmten Richtung kreuzten und vor allem nachts auf der Hut sein.

Wir sehen: Die Hochachtung, die die Ägypter für Katzen hegten und die sich wahrscheinlich auf die Mesopotamier übertragen hat, ist tausende Jahre später bei den heidnischen Völkern Europas noch erkennbar. Die Christianisierung jedoch machte aus den alten Gottheiten der Heiden Dämonen – und das gesunkene Ansehen von Katzen scheint hier ein Kolateralschaden zu sein. Der Leumund von schwarzen Katzen in der Pfalz in der Zeit der Auswanderung war jedenfalls überwiegend schlecht. Man tötete sie, wenn man sie erwischte. Es konnte ja eine gestaltwandelnde Hexe dahinter stecken – oder man hatte Pech und wurde selbst als Hexe denunziert, weil eine schwarze Katze in der Nähe war.

Das schlechte Image von schwarzen Katzen war auch 300 Jahre später noch in den Geschichten zu erkennen, die Menschen mir in den vergangenen 30 Jahren bei meinen Reisen in Pennsylvania erzählt haben. Wenn ich in den USA einmal darum gebeten habe, eine Elwedritsch zu zeichnen, erhielt ich nicht selten katzenartige Abbildungen.

Meine lange Reise zu den Elwedritschen

Elbedritsche in Pennsylvania (Patrick Donmoyer 2012)

Der Mensch neigt zur Effizienz: Er tut, was er tun muss – und was er tut, hat in aller Regel einen Grund. Wenn wir in der Geschichte zurückschauen, ging es für die Einzelnen im Alltag immer um die einfachen Dinge: Wo schlafe ich heute Nacht? Wie bekomme ich etwas zu essen? Wie schütze ich mich vor Krankheiten, vor Fremden etc.? Wie sichere ich mein Seelenheil? Und wenn sich in diesen Kontexten Bräuche – kulturelle Muster – ausgebildet haben, zahlten sie in irgendeinder Weise auf eines dieser Grundbefürfnisse ein. Gerade der bäuerliche Alltag war in früheren Zeiten geprägt von einer Abfolge von Dingen, die getan oder gelassen werden mussten – und Festen, die man gemeinsam feierte. Immer ging es darum, das Überleben der Bauersfamilie zu sichern.

Den bäuerlichen Jahreslauf habe ich bei meinen Reisen nach Pennsylvania über 30 Jahre kennenlernen dürfen: bei Amish und Mennoniten, bei Lutheranern und Reformierten. Das Denken in Kreisläufen und im Jahreslauf hat mich stets sehr beeindruckt.

Während meiner vielen Besuche haben die Menschen mir Geschichten erzählt. Sie handelten von Figuren, die ich aus meiner Kindheit kannte: Zwergen und Kobolden im Garten („Eckleit“), einem „bucklich Maennli“ im Haus, das allabendlich eine Schale Milch erhält, dem Buschmops und dem Butzemann auf dem Feld, dem Belznickel und – ja – auch den Elbedritsche (in Pennsylvania mit „b“ geschrieben). Ich war überrascht, sie alle in Amerika wiederzufinden, und sogar noch einige mehr. So lernte ich „Albatwitch“, den pennsylvanischen Bigfoot kennen, den „Ewich Yaeger“ und den schrecklichen „Snallygaster“, der durch die Luft fliegt und Menschen mit sich zieht, aber auch die Wilde Jagd, die in ähnlicher Weise vor allem im Winter Schrecken verbreitete. Dann begegneten mir auch noch Frau Holle und „Rips“, wie Rübezahl in Pennsylvania genannt wird.

Lange habe ich mir diese Geschichten angehört und mir weiter nichts dabei gedacht. Doch dann, eines Abends, kam mir ein fast unheimlicher Gedanke: Was, wenn all diese Figuren in einer Beziehung zueinander stehen. Mehr noch: Was, wenn sie in einer Weise in Beziehung miteinander stehen, dass sich daraus ein in sich geschlossenes System ergibt? Falls ja, würde sich vielleicht sogar besser erklären lassen, was wirklich hinter dem Belznickel steckt, und was hinter den Elbedritsche.

Dem vermeintlichen Fabeltier ist noch niemand wirklich auf die Schliche gekommen – weder in der Pfalz noch in Pennsylvania. Und doch glaube ich nicht, dass es Aliens waren, die es irgendwann mit einem Raumschiff in der Pfalz absetzten, von wo es mit Auswanderern auch nach Pennsylvania gelangte.

Was da ist, hat einen Grund. Und diesem kann man nachspüren. Als Linguist weiß ich, dass das Deutsche zum sogenannten indogermanischen Sprach- und Kulturraum gehört. Die meisten Sprachen zwischen Portugal und Nordindien sind miteinander verwandet, d.h. sie zeigen Ähnlichkeiten im Wortschatz und der Grammatik. Seit ein paar Jahren weiß man aufgrund neuerer Forschungen im Bereich der sogenannten Paläogenetik, dass das indoeuropäische Urvolk, aus dem alle indoeuropäischen Sprachen hervorgegangen sind, vor etwa 8000 Jahren im fruchtbaren Halbmond lebte – vermutlich im nördlichen Iran. Von da aus breitete es sich über die nächsten Jahrtausende nach Westen und Osten aus.

Was, dachte ich mir, wenn sich nicht nur die Sprache ausgebreitet hat und sich in den verschiedenen Regionen eigenständig und in unterschiedlicher Weise weiterentwickelte, sondern auch andere kulturelle Muster. Möglicherweise haben ja all die Figuren, die mir in Pennsylvania begegneten und die von Auswanderern vor drei Jahrhunderten an diesen Ort gebracht worden sind, ihren Ursprung genau dort, wo auch die Geburtsstätte der indoeuropäischen Ursprache liegt: In Mesopotamien.

Meine These ist also wie folgt: Mit der Sesshaftwerdung der Menschen haben sich in in der Region des Fruchtbaren Halbmonds kulturelle Muster entwickelt, die Gutes fördern und das Böse abwehren sollten. Mit indoeuropäischen Wanderungsbewegungen breiteten sich diese Muster aus. Das Römische Reich könnte als Verstärker dieser Bewegung fungiert haben, indem das, was da war, rund um das Mittelmeer verbreitet wurde. In Europa veränderten sich die Muster in den Einflussbereichen der Kelten, Germanen, Slaven etc. – und im Laufe der deutschen Kulturgeschichte seit Beginn der Christianisierung begleiten uns die mesopotamischen Relikte in einer sich ständig wandelnden Form. Die Elbedritsch könnte ein solches Relikt sein.

Ich beschloss also, mich von Pennsylvania aus auf den Weg zurück zu machen – eine Reise durch Raum und Zeit zu wagen und mich so dem Hintergrund auch einer für uns so unerklärlichen Figur wie der Elbedritsch zu nähern. Würde ich auf diesem Weg Antworten finden?

Es war eine Reise durch 8000 Jahre Menschheitsgeschichte und rund um den halben Globus, die eine Vielzahl von Überraschungen bereit hielt. Von diesen will ich in meinem Buch erzählen.

„Michael Werner legt den ersten umfassenden Ansatz zum Verständnis von Elwedritschen vor“

Patrick Donmoyer, Direktor des Pennsylvania German Cultural Heritage Centers in Kutztown (PA)

Von Patrick J. Donmoyer

Jede menschliche Migration bringt die Saat ihrer Kultur – Sprache, Bräuche, Traditionen, Rituale, Geschichten, Gedichte und Lieder – mit sich und pflanzt sie ein, um in einem neuen und unbekannten Land ein Gefühl von Heimat zu schaffen.

Von 1683 bis 1775 brachten etwa 81.000 deutschsprachige Einwanderer, zumeist Pfälzer, ihre Saat über den Atlantik und pflanzten ihre Gärten im Südosten Pennsylvanias. Während einige von ihnen weiter nach Westen zogen und sich in ganz Nordamerika ausbreiteten, schlugen diejenigen, die blieben, Wurzeln in einer neuen kulturellen Kernregion, die das Aufblühen neuer amerikanischer Gemeinschaften sowohl prägte als auch von ihnen geprägt wurde.

Wie alle Diaspora-Kulturen haben auch die Deutschen in Pennsylvania nicht nur Aspekte der Traditionen bewahrt, die sie aus ihren Herkunftsgemeinschaften in Europa mitgebracht haben und dort längst vergessen sind, sondern diese Traditionen haben sich auch an einen neuen Ort und neue Möglichkeiten angepasst und sind auf neue und farbenfrohe Weise aufgeblüht. Trotz der jahrhundertelange Veränderungen und des Wachstums halten diese Gemeinschaften die Verbindung zu ihren Ursprüngen aufrecht, und ihre Gärten erblühen weiterhin.

Als ich noch ein Kind war, wurde ich eines Nachts beim Zelten in den Wald eingeladen, um einen geheimnisvollen Bewohner der wilden Grenzgebiete zu suchen, die sich an die von Menschen bewohnten Bereiche anschließen. Das Tier, das nicht fliegen konnte, wurde als Hybrid beschrieben und war eine Mischung aus Säugetier und Vogel. Mit jeder Erzählung der Geschichte dieses Geschöpfs erweiterte sich seine Form um neue Kombinationen und Möglichkeiten – ein wahrer Gestaltwandler, dessen Grenzen so weit reichen, wie unsere Vorstellungskraft zulässt. Wir haben die Elbedritsch nie gesehen. Aber wir hörten ihre Schreie in der Dunkelheit (begleitet von etwas, das wie menschliches Lachen klang). Und als wir schließlich mit einem schweren Gewicht in der Tasche von unserer Jagd zurückkehrten, entdeckten wir nur einen Stein.

Seit Generationen steht die Elbedritsch (manchmal auch Elderbritsch, Elfedritschli, Elgedritschel, Albetwitsch, sogar Elefandritsch genannt!) für jenes schwer fassbare Element, das wir jagen, aber nie fangen, nie vollständig beschreiben und schon gar nicht zähmen können. Und genau wie die Pennsylvania-Deutschen, die es sich vorstellen, hat sich auch die Elbedritsch eine Reihe von Ritualen, Geschichten und Praktiken ins neue Land mitgebracht, von denen einige in Europa längst vergessen sind.

Dr. Michael Werner, Herausgeber der Zeitung „Hiwwe wie Driwwe“ und bekannt als Brückenbauer zwischen den Menschen in der Pfalz und Pennsylvania, ist dem verschlungenen Weg der Elbedritsch von Pennsylvania zurück in die Pfalz und von dort weiter zu den Ursprüngen des Phänomens bis in den fruchtbaren Halbmond gefolgt. Anhand von Geschichten, Liedern und Ritualen nähert sich Dr. Werner schrittweise der Elbedritsch durch Raum und Zeit bis zu ihrem Ursprung in den frühen neolithischen Kulturen unserer indoeuropäischen Vorfahren. Seine Studie ist die erste, die einen umfassenden und ausführlich begründeten Vorschlag macht, was hinter der pfälzisch-pennsylvanischen Elbedritsch wirklich steckt.

Dr. Werner erinnert uns daran, dass ein Verständnis der pfälzischen Kultur unvollständig ist, wenn man nicht auch die im ländlichen Pennsylvania praktizierten und bewahrten Traditionen mit berücksichtigt. Unsere gemeinsamen Sprachen, Sitten und Gebräuche, unser Glaube, unsere Kunst und unsere Traditionen finden ihren Widerhall auf den Höhenzügen und in den Tälern Pennsylvanias ebenso wie in den Wäldern der Pfalz mit Blick auf die fruchtbaren Ufer des Rheins. Vielleicht hören auch Sie dort den Ruf der Elbedritsch – er erinnert uns daran, tiefer zu blicken und dem gewundenen Waldpfad zu seiner Quelle zu folgen. Diesen Ansatz verfolgt das Buch „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“.

 „Elwedritsche“ – Das neue „Hiwwe wie Driwwe“-Buch

Die Menschen in der Pfalz lieben Elwedritsche – und doch weiß niemand wirklich, was sich hinter dem vermeintlichen Fabeltier und der Elwedritsche-Jagd verbirgt. Das Lachen könnte manchem im Halse stecken bleiben, wenn sich ihr düsteres Wesen offenbart: Es sind dunkle Gefährten, die die Menschen seit Urzeiten begleiten und Schrecken verbreiten.

Nach „Hiwwe wie Driwwe – Der Pennsylvania ReiseVERführer“ (Agiro Verlag 2021) steht das neue Buch von Michael Werner nun kurz vor der Veröffentlichung: „Elwedritsche – Dunkle Gefährten“. Es beleuchtet die Ursprünge und Hintergründe eines Phänomens, das in weiten Teilen der Welt bekannt ist – und sich in der Pfalz und angrenzenden Regionen als „Elwedritsche“ manifestiert. Nach einer Crowdfunding-Kampagne, die am 5. Januar 2025 beginnt, soll das Buch im Frühjahr 2025 erscheinen.

Palatinologen und Tritschologen beschäftigen sich schon lange mit Elwedritschen. Ihre Leistungen im Bereich der Pflege des Brauchtums sind beachtlich. Die Frage, was Elwedritsche aber wirklich sind, ist bislang (weitgehend) offen geblieben. Michael Werner hat über mehr als 30 Jahre die Siedlungsgebiete deutschstämmiger Auswanderer in Pennsylvania und anderen Staaten der USA und Kanada bereist. Dabei ist er auf Bräuche gestoßen und hat alte Dokumente entdeckt, die eine Spur zu den Elwedritschen weisen. Wer sie verfolgt, kommt dem Geheimnis näher. Stück für Stück legt er das Puzzle zusammen, indem er sich auf eine Reise durch 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte und rund um den halben Globus begibt. Es ist eine Geschichte über Urängste – und wie die Menschen ihnen begegnen.

Hier geht es zur Crowdfunding-Kampagne mit mehr Informationen: Klick!

Dieses Buch liefert den vielleicht ersten Ansatz, das Phänomen „Elwedritsche“ zu verstehen. Es richtet sich an alle, die immer schon wissen wollten, was sich wirklich hinter dem vermeintlichen Fabeltier verbirgt.