Veröffentlicht amMärz 18, 2026|Kommentare deaktiviert für Druddekopp – En pennsylanisch-deitsch Schtori
Sell iss en Schtori iwwer der „Druddekopp“ – en Demon, ass gmeenerhand in die Nacht kummt zu Leit un sie driwweliert un ihne der Ochdem nemmt. Darich die Gschlechter un etliche Yaahrhunnderte hot der Demon sich verennert – un iss heit bekannt ass „Elbedritsch“ im alte un im neie Land. Klick do fer es Video sehne.
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Veröffentlicht amMärz 17, 2026|Kommentare deaktiviert für „Notebook LM“ schreibt den Wikipedia-Artikel zur Elwetritsch (Elwedritsch) komplett neu
Elwedritsche: Von der Angst zum Humor
Die Aufgabenstellung war einfach, aber nicht leicht: „Hiwwe wie Driwwe“ hat am heutigen „Trudisdaag“ (Grumbieredaag) im Pennsylvania Dutch Country insgesamt sieben unterschiedlichen LLMs (ChatGPT, Claude, Manus, Claude, Gemini, Grok, DeepSeek) die Aufgabe gegeben, den Wikipedia-Artikel zur „Elwedritsch“ auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands neu zu formulieren. Die insgesamt sieben Entwürfe wurden in „Notebook LM“ hochgeladen und dem LLM den Auftrag gegeben, aus den sieben KI-Entwürfen einen einzigen Artikel zu machen, der auf den Erkenntnissen der sieben KIs beruht. Hier ist das Ergebnis, das sehr gut beschreibt, was Elwedritsche wirklich sind.
Elwedritsch
Die Elwedritsch (auch Elwetritsch, Elbedritsch, Ilwedritsch; Plural: Elwedritsche oder Elwedritschen; wissenschaftlich-fiktional: bestia palatinensis) ist ein vogelähnliches Fabelwesen aus dem Volksglauben Südwestdeutschlands, insbesondere der Pfalz. Während sie traditionell als Gegenstand von Jagdscherzen bekannt ist, interpretiert die moderne interdisziplinäre Forschung sie heute als psychologisch-memetisches Phänomen zur Verarbeitung von Urängsten.
1. Erscheinungsbild
Die Elwedritsch wird meist als flugunfähiges, hühnerartiges Mischwesen beschrieben. Typische Merkmale sind:
Ein langer, oft gebogener Schnabel.
Verkürzte Flügel und gelegentlich ein Hirschgeweih.
In modernen Darstellungen seit den 1960ern oft mit weiblichen Brüsten versehen.
Regionale Varianten in Pennsylvania (USA) zeigen häufig einen Katzenkopf.
Ikonographisch wird die Hybridität (z. B. sechs Beine) oft als Symbol für Dämonie oder übernatürliche Geschwindigkeit gedeutet.
2. Etymologie
Der Name ist laut aktuellem Forschungsstand das Ergebnis eines Transformationsprozesses vom mittelalterlichen Begriff Albdrude (eine Verbindung aus Alb/Nachtmahr und Drude). Über Zwischenstufen wie Albdrudche oder Elbentrötsch entwickelte sich die heutige Bezeichnung. Volksetymologische Deutungen, die einen Ursprung im französischen triche des élèves („Schülerstreich“) oder in „Elfen“ sehen, werden heute als sekundäre Rationalisierungen eingestuft.
3. Ursprung und Forschungsstand
Lange Zeit galt die Elwedritsch als reines Produkt des 19. Jahrhunderts. Neuere Forschungen, insbesondere von Michael Werner (2024–2026), verknüpfen das Wesen jedoch mit der neurophysiologischen Erfahrung der Schlafparalyse.
Das HADD–CCT–BVT-Modell
Die Entstehung und Wandlung der Elwedritsch wird durch drei psychologische Mechanismen erklärt:
HADD (Hyperactive Agency Detection Device): Die menschliche Neigung, bei unbekannten Reizen in der Dunkelheit sofort einen handelnden Akteur (Dämon) zu vermuten.
CCT (Compensatory Control Theory): Die Schaffung von Narrativen und Ritualen (wie Jagden oder Schutzsymbolen), um das Gefühl von Kontrolle über das Unheimliche zurückzugewinnen.
BVT (Benign Violation Theory): Die humorvolle Transformation einer Bedrohung. Das ehemals gefährliche Wesen (Albdrude) wird durch Verspottung und Miniaturisierung zum harmlosen Waldvogel „verharmlost“.
Jüdische Einflüsse und die SchUM-Städte
Der aktuelle Forschungsstand (2025/2026) verknüpft die Entstehung der Elwedritsch eng mit dem kulturellen Austausch in den SchUM-Städten (Speyer, Worms und Mainz). In diesem bedeutenden Zentrum jüdischen Lebens flossen antike und jüdische Dämonenvorstellungen in die regionale Pfälzer Folklore ein. Die Forschung identifiziert insbesondere die Figur der Lilith als eine mythologische Hauptrolle, aus der sich die Elwedritsch entwickelte. Diese Verbindung reicht bis zu mesopotamischen Vorbildern wie dem Dämon Lamaschtu zurück. Die Transformation von einem furchterregenden weiblichen Nachtdämon hin zu einem scheuen Waldvogel wird als Prozess der kulturellen Verharmlosung gedeutet.
4. Historische Vorläufer und Quellen
Lange Zeit galt die Elwedritsch als Erfindung des 19. Jahrhunderts, doch neue Analysen ziehen eine Verbindung zu mittelalterlichen Beschwörungspraktiken.
4.1 Der Münchener Nachtsegen
Die wichtigste frühe Textquelle für das Verständnis der dämonischen Vorläufer ist der Münchener Nachtsegen aus dem 13./14. Jahrhundert. In dieser mittelhochdeutschen Beschwörungsformel werden verschiedene Nachtwesen wie Albe, Druden und die „Mare“ (Nachtmahr) angerufen, um sie vom Schlafenden fernzuhalten.
Besonders bedeutsam für die Ikonographie der Elwedritsch ist die Passage: „alb mit diner crummen nasen“. Diese Beschreibung eines Albs mit einer „krummen Nase“ wird heute als direkter ikonographischer Vorläufer des charakteristischen gebogenen Schnabels der Elwedritsch interpretiert. Zudem zeigt der Segen, dass man sich diese Wesen damals in sozialen Strukturen (mit Vätern, Müttern und Schwestern) vorstellte, was die spätere Erzähltradition über Elwedritschen-Sippschaften prägte.
4.2 Von der Albdrude zur Elwedritsch
Der Name „Elwedritsch“ selbst wird als phonetische Weiterentwicklung der „Albdrude“ (einer Kombination aus Alb und Drude) angesehen. Während die Albdrude im Mittelalter als gefährliches Wesen galt, das für Schlafparalysen verantwortlich gemacht wurde, führte ein jahrhundertelanger Prozess der Miniaturisierung und humorvollen Umdeutung zur heutigen, harmlos-skurrilen Gestalt. Ein Beleg für diesen Wandel findet sich in der Diaspora im Banat, wo das Wesen bis ins 20. Jahrhundert hinein noch eher als bedrohliche Kinderschreckfigur und weniger als humorvolles Jagdobjekt bekannt war.
5. Brauchtum: Die Elwedritschenjagd
Die Jagd ist ein ritualisierter Scherz, der als Initiationsritus für Neulinge oder Touristen dient.
Ablauf: Das Opfer wird nachts mit einem Jutesack und einer Laterne im Wald positioniert, während die Eingeweihten vorgeben, die Wesen durch Lärm (z. B. Schlagen auf Pfannen) in den Sack zu treiben.
Funktion: Das unweigerliche Scheitern der Jagd führt durch das anschließende gemeinsame Lachen zur sozialen Integration des Neulings in die Gruppe.
6. Verbreitung
Das Kerngebiet umfasst die historische Kurpfalz. Durch Auswanderungswellen gelangte das Motiv jedoch weltweit in die Diaspora:
USA: Im Pennsylvania Dutch Country blieb das Wesen als Elbedritsch erhalten.
Banat (Rumänien): Hier hat sich die ursprünglichere, bedrohliche Bedeutung als „Kinderschreck“ länger bewahrt als in der Pfalz.
7. Gegenwartskultur
Heute ist die Elwedritsch ein zentrales Symbol der pfälzischen Regionalidentität. Sie ist in zahlreichen Denkmälern (z. B. der Elwedritschen-Brunnen in Neustadt an der Weinstraße), Souvenirs und touristischen Wanderwegen präsent. Die pseudowissenschaftliche Beschäftigung mit dem Wesen wird humorvoll als Tritschologie bezeichnet.
Veröffentlicht amMärz 8, 2026|Kommentare deaktiviert für Sinsheimer Plakette für „Anonyme Giddarischde“!
„Die Anonyme Giddarischde“ mit Laudatorin Dagmar Gilcher in Freinsheim
„Die Anonyme Giddarischde“ erhielten am 8. März 2026 aus der Hand von Stadtbürgermeister Jochen Weisbrod in Freinsheim die „Hermann-Sinsheimer-Plakette“ überreicht. Damit ging die Auszeichnung in diesem Jahr an musikalische Experten für Pfalz und Pfälzisch – und sympathische Botschafter für eine weltoffene Pfalz. „Jeder kann Pälzer werre“, rief Frontmann Thomas „Edsel“ Merz den Zuschauern im vollbesetzten Von-Busch-Hof zu. Und: „Ritsch emol e Schtick am Disch … mer mache noch en wennich Blatz!“ „Hiwwe wie Driwwe“ gratuliert der Band von Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung für ihr über 30-Jähriges Lebenswerk. Die Geschichte geht weiter …
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Veröffentlicht amFebruar 26, 2026|Kommentare deaktiviert für The Elwedritsch: How a terrifying sleep demon became the Palatinate’s most charming creature
Abildgaard: „Der Nachtmahr“ (ca. 1800)
„The Elwedritsch is what happens when fear becomes story, story becomes ritual, and ritual becomes identity.“
Introduction
On a cold night in the Palatinate, if you ask the right person in the right tavern, they will tell you that the Elwedritsch is out there somewhere in the woods: a shy, bird‑like creature with duck feet, a long beak, maybe antlers, maybe six legs. They will smile as they say it. They will offer you a lantern and a sack. And if you are new in town, they might even send you on a hunt.
But behind the laughter lies a story far older and far stranger than the prank suggests. The Elwedritsch is the end point of a cultural journey that began thousands of years ago with a universal human experience: waking up in the dark, unable to move, convinced that something is pressing on your chest.
From this primal fear, a chain of psychological mechanisms and cultural transformations unfolded — mechanisms so fundamental to the human mind that they appear in every society on earth. The Elwedritsch is what happens when fear becomes story, story becomes ritual, and ritual becomes identity.
The Psychological Machinery Behind the Myth
Step 1: Hyperactive Agency Detection (HADD): When the mind invents a visitor
Humans are wired to assume that unexplained events have agents behind them. A rustle in the bushes? Probably a predator. A shadow in the corner? Someone watching. This reflex — HADD — kept our ancestors alive, but it also created ghosts, spirits, and demons.
Sleep paralysis is the perfect trigger. The body is frozen, the mind awake, the room dim, the breath shallow. The brain, desperate for an explanation, invents a presence. Across cultures, this presence became a nocturnal demon: the Mahr, the Alb, the Drude – or „Albdrude“.
The story oft he Elwedritsch begins here — not as a bird, but as a suffocating night terror.
Step 2: Compensatory Control Theory (CCT): The human hunger for order
Once a demon exists, people want protection. CCT explains why: when the world feels chaotic, humans create systems — symbols, rituals, rules — to restore a sense of control.
So communities carved pentagrams above doors, painted hexafoils on barns, whispered banishing verses. Defensive measures were carried out using symbols to prevent evil from entering. These weren’t superstitions. They were psychological survival strategies.
Step 3: Benign Violation Theory (BVT): How humor tames fear
Over centuries, the demon softened. Enlightenment ideas eroded belief in literal night spirits. Communities began to laugh at what once terrified them. BVT explains why humor is so powerful: it transforms a threat into something safe, even enjoyable.
The demon shrank — linguistically and imaginatively. Albdrude became Elbentrötsch, then Elbedritsch, then Elwedritsch. The demon [was] reduced to a chicken-like bird. Fear became folklore. Terror became a bird.
The framework:Dual Inheritance Theory (DIT): How culture evolves like a living organism
DIT argues that cultural ideas behave like biological traits: they mutate, spread, and survive if they fit human minds well. The Elwedritsch is a memetic success story. It is vivid, funny, ritualized, and emotionally charged — perfect conditions for cultural longevity.
The Elwedritsch survived migration to Pennsylvania and the Banat, survived modernization, survived the loss of belief in demons — because it adapted.
A Historical Journey from Demon to Bird
Long before the Palatinate existed, ancient Mesopotamians feared Lilith and Lamashtu, female night demons who threatened sleepers and infants. Indo‑European cultures inherited similar figures, which evolved into the Germanic Alben and medieval Druden. A new super demon evolved: The „Albdrude“. These beings were shapeshifters, slipping through cracks, sitting on chests, stealing breath.
With Christianization, the demon became associated with witches. With the Enlightenment, witches lost their power. And with the rise of rural humor, the demon lost its dignity.
By the 17th century, the transformation was complete. The once‑terrifying Albdrude had become a strange, bird‑like woodland creature. When Palatine emigrants left for Pennsylvania between 1683 and 1776, they carried both versions with them. In the Old World, the Elwedritsch was already a joke. In the New World, older fears lingered: “Gib Obacht, die Elbetritsche krien dich.“ (Watch out, the Elwedritsche will get you.“)
Back home in Europe, the creature became a symbol of local identity — and the centerpiece of a ritual that perfectly expresses the entire psychological journey.
There is of course no complete chain of evidence linking the demons of Mesopotamia and the Indo-European peoples to the Germanic Alben and Druden in the German-speaking world. But that is not the point. The origin of the Elwedritsche does not lie in a folkloric phenomenon that can be traced back over centuries and millennia. The origin lies in the biological phenomenon of sleep paralysis, which has existed since time immemorial. The psychological mechanisms underlying this perceived loss of control are the origin of what we today know as Elwedritsch.
The Elwedritsche Hunt: A Ritual of Reversed Power
The hunt is simple: send an unsuspecting newcomer into the woods at night with a sack and a lantern to catch a creature that does not exist. It is a prank, yes — but it is also a ritual reenactment of the ancient fear.
Once, the demon hunted humans in the night. Now, humans hunt the demon This is cultural therapy disguised as countryside mischief.
Why the Elwedritsch Endures
The Elwedritsch endures because it speaks to something deep in us — something older than folklore, older than the Palatinate, older even than language. It survives because it knows how to slip into the cracks between fear and laughter, between night and morning.
It endures because it gives shape to the formless. The terror of waking in the dark, unable to move, is too vague to grasp; the Elwedritsch gives it feathers, a beak, a name. It turns a suffocating presence into a creature you can point to, talk about, even chase.
It endures because it restores a sense of control. A demon pressing on your chest is terrifying; a bird hiding in the woods is manageable. Once you can hunt it, you have already won.
It endures because it makes fear social. A private nightmare becomes a shared joke. A solitary panic becomes a communal ritual. The Elwedritsch turns the darkness of the bedroom into the laughter of a group stumbling through the forest with lanterns.
And it endures because it is wonderfully, irresistibly strange. A creature that is almost a bird but not quite — duck feet, antlers, six legs — sticks in the mind. It is the kind of oddity that children remember, adults retell, and communities adopt as a badge of belonging.
In the end, the Elwedritsch survives because it is more than a creature. It is a cultural memory — the echo of nights when people lay awake, unable to move, certain that something was pressing on their chest. It is the story of how fear becomes folklore, and how folklore becomes identity.
Michael Werner
Elbedritsch in PA (21. Jh.)Elbedritsch in PA (21. Jh.)Elbedritsch in PA (21. Jh.)
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Veröffentlicht amFebruar 25, 2026|Kommentare deaktiviert für „Hasselniss vum Vadder“ ist das Mundartgedicht des Jahres 2026
Matthias Zech – Autor des Gedichts „Hasselniss vum Vadder“
Rund 100 pfälzische Mundartautorinnen und -autoren sowie Mundart-Experten haben entschieden: Der Text „Hasselniss vum Vadder“ ist das „Pfälzische Mundartgedicht des Jahres 2026“. In einer Abstimmung, organisiert von „Hiwwe wie Driwwe“ und der „Pfälzischen Mundart-Stiftung“, setzte sich der Text gegen Manfred Decherts Gedicht „Vadder, ich muß geh“ durch. 70 Prozent der Stimmen entfielen auf die „Hasselniss“.
Beide Texte hatten sich als Siegergedichte der pfälzischen Mundart-Wettbewerbe – Bockenheim und Wallhalben – für diese Abstimmung qualifiziert. Die Urkunde wird Matthias im Rahmen der 49. Mundarttage Bockenheim erhalten, und zwar am Freitag, den 17. April 2026, beim „Abend der Pfälzischen Mundart-Stiftung“ im Weingut Griebel, Weinstraße 52.
Hasselniss vum Vadder
frieher do hot er viel gebabbelt gerechent hot er schnell fescht gschafft hot er fer uns un alle Leit hot er gholfe draagelangt un hiegelangt uff alle Hochziche gedanzt gelacht un verzehlt un verzehlt un gelacht
des alles kanner nimmie heit mit seine 91 er hert nix mäh er kennt känns mäh hot uffgheert zu verzehle
stunnelang dut er draus uff de Terrass Niss uffmache Hasselniss aus seim Gaade
E Kinnerbreigläselsche voll Hot er mer mitgewwe
un ich du jeden Morche do draus immer norre äänie in mei Müsli ää äänzischie
do drin is alles do drin do is sei ganzie Lieb sei ganzes Leewe
Veröffentlicht amFebruar 21, 2026|Kommentare deaktiviert für Irish Palatines in Assenheim
The Irish PalatinesGeneralkonsulin Anne-Marie FlynnMonika SchöngruberAustin Bovenizer und Anne-Marie FlynnAustin Bovenizer und Michael Werner
Eigentlich wollten sie in die englischen Kolonien nach Nordamerika auswandern. Aber als 1709 mehrere tausend Pfälzer vor den Toren Londons kampierten und auf Weiterfahrt warteten, siedelte man etwa 3.000 von ihnen in Irland an – vor allem im Limerick County. Im katholischen Irland sollten sie das protestantische Element stärken. Ihnen zu Ehren hat die Irish Palatines Association gemeinsam mit dem Irischen Generalkonsulat Frankfurt eine Wanderausstellung konzipiert, die die Geschichte der Irish Palatines erzählt. Diese Woche war im Beisein von Generalkonsulin Anne-Marie Flynn und Austin Bovenizer von der Irish Palatines Association Eröffnung im Historischen Rathaus in Assenheim. Fast 100 Interessierte wollten dabei sein.
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Veröffentlicht amFebruar 5, 2026|Kommentare deaktiviert für En Friehjohr fer unser Schprooch
Uwe Jung aus Rommersheim – einer der Initiatoren des Rheinhessischen Mundart-Festivals 2026
Rheinhessen liegt irgendwie „dazwischen“ – entstanden nach dem Wiener Kongress 1816 will die Region nicht (mehr) pfälzisch sein, aber auch nicht vom katholischen Mainz vereinnahmt werden. Noch heute meinen ganz alte Mainzer, wenn sie von der „Palz“ sprechen, mehr oder weniger alle Ortschaften südlich von Nieder-Olm. Die Region sucht ihre „Mitte und Identität“, wie es der Rheinhesse Volker Gallé aus Mauchenheim immer wieder ausdrückt. Am 21. Februar 2026 startet das fünfwöchige „1. Rheinhessische Mundart-Festival“ mit einem Vortrag von Gallé in der Alten Schule in Ober-Olm. Was kann ein solches Event für die Identität Rheinhessens leisten? Bringt es „en Friehjohr fer unser Schprooch“? Hiwwe wie Driwwe sprach mit dem Autor Uwe Jung aus Rommersheim, einem der Initiatoren.
HwD: Warum braucht Rheinhessen ein Mundart-Festival?
Uwe Jung: Die rheinhessische Mundart liegt seit Jahren brach, ist in der Öffentlichkeit wenig, in den Medien kaum noch wahrzunehmen. Zwar sind einzelne Autoren und mehrere Gruppen mit Mundartprogrammen in der Region unterwegs, jedoch liegt das Aushängeschild, der „Rheinhessische Mundartwettbewerb“, den es seit Mitte der 1980er Jahre gibt, seit der Corona-Pandemie im Dornröschenschlaf. Um dem entgegenzuwirken und neue Ideen zum Wohle der Mundart zu entwickeln, haben sich Freunde der lokalen Redensart zusammengefunden, um aktiv zu werden.
HwD: Wer macht mit und wie ist es organisiert?
Uwe Jung: Am Mundart-Festival nehmen ein gutes Dutzend Mundartautoren- und Musiker teil, viele davon sehr erfolgreich bei Mundartwettbewerben in Rheinhessen und der Pfalz. In Kooperation mit RheinhessenKULTur, einem Zusammenschluss rheinhessischer Kunst- und Kulturveranstalter, werden sechs Abendveranstaltungen angeboten, inklusive dem großem Mundartabend in Wörrstadt, an dem die ganze Bandbreite der Mundarten in Rheinhessen präsentiert werden soll. Zusätzlich gibt es drei Mundartführungen einheimischer Kultur- und Weinbotschafter.
HwD: Wo bekommt man online einen Überblick, und wo kann man Karten reservieren?
Uwe Jung: Die Veranstaltungen sind auf der Homepage des Touristik Center Rheinhessen Mitte unter „Events: RheinhessenKULTur 2026“ zu finden, dort sind auch die Kontakte für Kartenreservierungen aufgeführt.
Einen kompakten Blick gibt es auch auf „hiwwe-wie-driwwe.com“ auf der Themenseite En Friehjohr fer unser Schprooch, die Veranstaltungen zwischen dem Bockenheimer Murmeltiertag im Februar und den Bockenheimer Mundarttagen im April listet. Hier sind die Events des 1. Rheinhessischen Mundart-Festivals im Februar/März 2026 aufgeführt.
Das 1. Rheinhessische Mundart-Festival: Die Abschlussveranstaltung ist am 27. März in der Neubornhalle Wörrstadt
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Erhalten Sie die aktuellen Auftritts- und Vortragstermine von Michael Werner hier: info@hiwwe-wie-driwwe.de
Aktuelle Termine:
27. März 2026: Abschlussveranstaltung des 1. Rheinhessischen Mundart-Festivals mit allen Beteiligten in der Neubornhalle Wörrstadt, 20 Uhr (Info: kulturkreis-woerrstadt.de)
16. April 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" in Otterstadt (Remigiushaus, 19 Uhr)
17. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Harald Schneider präsentiert sein Buch "Totgebabbelt", Weingut Griebel, Weinstraße 50, 19 Uhr. Eine Veranstaltung der Pfälzischen Mundart-Stiftung
18. April 2026: Bockenheimer Mundarttage: Mundart-Werkstatt (Vormittag) und 2. Pälzer Prosa Wettbewerb (Nachmittag), Weingut Griebel
9. Mai 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung). Theater Alte Werkstatt, Frankenthal
5. Juni 2026: Michael Werner präsentiert "Das Geheimnis der Elwedritsche" (Musikalische Lesung) beim Saarländischen Genealogentag
19. September 2026: Michael Werner begleitet eine Kulturveranstaltung des HuK Undenheim e.V. mit pennsylvanisch-deutschen Liedern
17. Oktober 2026: 74. Pfälzischer Mundartdichter-Wettstreit in Bockenheim. Festzelt, ab 14 Uhr.
23. Oktober 2026: Multimedia-Vortrag zum Thema "Der Elwedritsche-Code" in Undenheim; Heimatmuseum, 19 Uhr.
Macht mit beim "Pälzer Prosa Preis 2026". Einsendeschluss ist am 1. Februar 2026. Der Wettbewerb findet am 18. April 2026 statt.
Mundarttage Bockenheim 2026
Die Mundart-Werkstatt für pfälzische Nachwuchsautorinnen und Autoren. Termin: 18. April 2026. Bewerbungen sind bis 1. Februar 2026 möglich. Bitte dem Link folgen ...