
Dürfen wir vorstellen: Die Elwedritsche-Ahnengalerie von Lilith (links) über die frühneuzeitliche Albdrude (2. von links) und die Elbedritsch des 18. Jahrhunderts in Pennsylvania (2. von rechts) zur pfälzischen Elwedritsch des 21. Jahrhunderts. Man könnte die Reihe erweitern um mesopotamische Sturmgottheiten, antike Göttinnen bzw. Dämonen sowie gestaltwandlerische Hexen des ausgehenden Mittelalters. Sie alle gehören in die lange Reihe negativer Gestalten, die Menschen in der Nacht bedrücken sowie Schwangeren, Säuglingen und Wöchnerinnen zur tödlichen Gefahr werden. Medizinisch stecken hinter dem Phänomen Ereignisse wie die Schlafparalyse (Schlaflähmung), Schlafapnoe, nächtliche Herztode sowie der plötzliche Kindstod. Was wir hier sehen, ist die kulturelle Verarbeitung von Todes- und Verlustängsten. Übrigens: Fabeltiere und fantastische Tierwesen fehlen nicht in dieser Reihe. Sie sind für die Erklärung des Phänomens, das sich hinter den Elwedritschen verbirgt, schlicht irrelevant.
Mehr Informationen findet man hier: http://www.elwedritsch.de






















































